Anzeige
8. Dezember 2011, 11:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Mietwohnungs-Investments: Toulouse, München und Hamburg liegen vorn

Toulouse, München und Hamburg sind die attraktivsten Standorte für Investitionen in Mietwohnimmobilien. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung der Augsburger Patrizia Immobilien AG.

Cieleback1-127x150 in Mietwohnungs-Investments: Toulouse, München und Hamburg liegen vorn

Marcus Cieleback, Patrizia

Verglichen wurden dafür 82 europäische Städte hinsichtlich ihrer demographischen und wirtschaftlichen Fundamentaldaten, wie Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum, Einwohnerdichte, Arbeitslosenquote und Beschäftigungszahlen, sowie ihres institutionellen Rahmens, das heißt rechtlicher Rahmenbedingungen und des Vorhandenseins eines institutionellen Mietwohnungsmarktes.

“Die besten Risiko-Rendite-Profile finden Investoren in Nordwesteuropa, also Skandinavien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden”, sagt Dr.Markus Cieleback, Leiter Research bei Patrizia. Die Autoren der Studie unterscheiden vier Städtegruppen hinsichtlich ihres Risiko-Rendite-Profils: Zur ersten Gruppe gehören Städte, in denen sich überdurchschnittliche Erträge bei unterdurchschnittlichem Risiko erzielen lassen. Dazu gehören laut Patrizia im Wesentlichen die nordwesteuropäischen Hauptstädte und der Großteil der in diesen Ländern liegenden Sekundärstandorte. Die zweite Gruppe bilden demnach Städte mit sowohl unterdurchschnittlichen Risiko- als auch Ertrags-Perspektiven. In diese Gruppe fallen die italienischen Städte, einige Städte aus Griechenland und Spanien sowie vereinzelte nordwesteuropäische Sekundärstandorte. Zur dritten Gruppe zählen nach Einteilung durch Patrizia Städte mit unterdurchschnittlichen Erträgen bei vergleichsweise hohem Risiko. Dazu zählen die Mehrzahl der Städte der iberischen Halbinsel, die englischen Regionalmärkte sowie eine Reihe osteuropäischer Sekundärstandorte. Die letzte Gruppe bilden schließlich die Städte, die ihr vergleichsweise hohes Risiko durch überdurchschnittliche Erträge kompensieren. Darunter fallen die Städte aus dem Baltikum und Polen sowie die meisten osteuropäischen Hauptstädte.

“Die Ergebnisse unserer Analyse liefern europaweit agierenden Investoren, die sich in Wohnimmobilien engagieren wollen, einen ersten Einblick in die relative Attraktivität der einzelnen untersuchten Märkte zueinander”, erläutert Cieleback. Für eine konkrete Investitionsstrategie bedarf es nach Ansicht des Researchers allerdings noch einer Analyse der lokalen Leerstands- und Angebotsrisiken: “Scheinbar attraktive Märkte können durchaus wieder aus dem Investmentfokus rücken, während auf den ersten Blick weniger attraktive Märkte infolge attraktiver Angebotsbedingungen aufgenommen werden.” (te)

Foto/Grafik: Patrizia

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...