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31. März 2011, 12:13
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Patrizia: Keine Blasenbildung auf den europäischen Wohnungsmärkten

Der Augsburger Immobiliendienstleister Patrizia hat in seiner neuesten Studie „RealEssenz“ die europäischen Wohnungsmärkte analysiert. Danach bestünde aktuell kein Risiko für die Bildung einer Preisblase.

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Dr. Marcus Cieleback

In einigen Eigentumsmärkten, darunter in Irland, Spanien und den Niederlanden, erscheinen nach Einschätzung von Patrizia Immobilien Preiskorrekturen durchaus wahrscheinlich. In diesen Länder sei über Jahre am Bedarf vorbei zugebaut worden und der Abbau der hohen Leerstände werde sich noch über einige Zeit hinziehen.

„Für institutionelle Investoren werden die Mietmärkte in Irland, Spanien und Großbritannien an Bedeutung gewinnen“, prognostiziert Dr. Marcus Cieleback, Leiter Research der Patrizia Immobilien AG. In diesen Ländern gibt es hohe Wohneigentumsquoten, die in der Wirtschaftskrise zu großen Problemen führten. Ein funktionie- render Mietmarkt liegt hier nicht vor. „Auch von der politischen Seite kommen Signale, dass eine quantitative und qualitative Verbesserung des Mietmarktes angestrebt wird“, so Cieleback. Diese Entwicklung biete bestandorientierten institutionellen Investoren die Möglichkeit, von der Vergrößerung des Mietwohnungsmarktes zu profi- tieren. „Auch in Zeiten des Risikos einer Wohnimmobilienblase auf den Eigentums- märkten können Investoren bei sorgfältiger Marktanalyse erfolgreich in Mietwohnungen investieren“, erklärt der Patrizia-Researcher. „Eine genaue Untersuchung empfiehlt sich, da die Mietwohnungsmärkte in Abhängigkeit von der jeweiligen Marktstruktur von den Preisbewegungen auf den Eigentumsmärkten profitieren werden.“

Gegenwärtig ist in Schweden eine solche Entwicklung zu beobachten: Während die Riksbank über eine mögliche Blase auf dem schwedischen Wohnimmobilienmarkt diskutiert, investieren vor allem nationale institutionelle Investoren – mit Blick auf den zu erwartenden stabilen Cash-Flow – in großem Umfang in dortige Wohnungen.

Eine Untersuchung der wichtigsten Indikatoren deute derzeit nicht auf eine Blasenbildung hin. Das gehe beispielsweise aus der Entwicklung Hauspreis-Einkommens-Relation, die Hypothekenzahlungen-Einkommens-Relation oder die Preis-Miet-Relation hervor. (af)

Foto: Patrizia Immobilien

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