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3. November 2011, 10:56
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Studentenapartments: Möbliertes Wohnen mit Renditechance

Studentenapartments galten lange Zeit als altbacken und wenig lukrativ, nun haben Investoren moderne Objekte als renditeträchtiges Segment entdeckt. Cash. untersucht die Perspektiven dieser Anlagen und anderer möblierter Wohnimmobilien.

Studentenapartment-Youniq in Studentenapartments: Möbliertes Wohnen mit Renditechance

Text: Barbara Kösling

Moderne Möbel, eine schicke Einbauküche und ein eigenes Bad – so sehen heute Studentenapartments aus. Passé sind weitgehend die Zeiten spartanischer Wohnheimzimmer mit Gemeinschaftsbad und -küche. In jüngerer Zeit hat die Immobilienbranche das Thema für sich entdeckt, diverse Projektentwickler erstellen Apartmenthäuser mit modernem Wohnkomfort.

Die Marktaussichten sind gut: Die Zahl der Studenten ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich angestiegen, von insgesamt 1,9 Millionen auf aktuell mehr als 2,2 Millionen Personen. „Das entspricht einem Zuwachs um fast 20 Prozent“, erläutert Matthias Pink, Researchexperte beim Immobilienberatungs- unternehmen Savills mit Hauptsitz in Frankfurt.

Prognosen gehen von einem weiteren Anstieg bis zum Jahr 2015 aus. Bis 2020 werden die Zahlen allerdings aufgrund der demografischen Entwicklung wieder bei ungefähr 98 Prozent des aktuellen Wertes liegen.

Studentenzahlen schnellen hoch

Doppelte Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht sowie ein Zuwachs ausländischer Studierender lassen die Studentenzahlen derzeit nach oben schnellen. Der Höchststand wird mit 356.000 Studienanfängern für das Jahr 2013 erwartet.

Das befeuert die Wohnraumnachfrage in den Universitätsstädten. „Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum steigt derzeit deutlich. Große Angebotsknappheit herrscht vor allem in Metropolen wie München, Hamburg und Frankfurt, wo die Wohnungsmärkte ohnehin schon angespannt sind“, diagnostiziert Pink.

Savills hat in einer Studie jene 51 Städte in Deutschland analysiert, in denen mindestens 10.000 Studenten leben. Demnach sind Darmstadt, München und Hamburg die Städte mit dem niedrigsten Investitionsrisiko, danach folgen Frankfurt, Karlsruhe und Stuttgart.

An der Spitze der opportunistischen Märkte, an denen die Nachfrage voraussichtlich stark bleibt, stehen laut Savills Berlin, Kiel und Potsdam. Die Liste der potenziellen Aufsteiger wird von Regensburg und Konstanz und Augsburg angeführt.

Seite 2: Welche Vorteile die Assetklasse bietet

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