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20. Juni 2012, 12:10
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Drei von vier Immobilienkäufern sorgen sich um ihre Baufinanzierung

In unsicherer Wirtschaftslage können Hypothekenschulden eine Belastung im doppelten Sinne sein. So machen sich drei Viertel der Immobilienkäufer Sorgen um die Finanzierung ihrer vier Wände. Besonders Frauen sind beunruhigt, so eine Umfrage von Immobilienscout24.

Drei von vier Immobilienkäufern sorgen sich um ihre BaufinanzierungWirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Scheidung – es gibt viele unvorhersehbare Ereignisse, die den Traum vom eigenen Haus zerplatzen lassen können. Kein Wunder also, dass die große Mehrheit der Immobilienkäufer Sorgen hat, den Kredit nicht mehr bedienen zu können. Nur jeder vierte Käufer ist unbesorgt, was seine Baufinanzierung angeht, so eine aktuelle repräsentative Befragung des Immobilienmarktplatzes zum Thema “Baufinanzierung” unter 1.101 Immobilienkäufern.

Am meisten Angst haben die Bauherren demnach vor Arbeitslosigkeit (47 Prozent), Inflation und Wirtschaftskrise (40 Prozent), steigenden Zinsen und ungeplanten Kosten durch Baumängel (jeweils 36 Prozent). Frauen sind durchweg etwas besorgter als Männer. Die Angst vor einer Scheidung oder Trennung (17 Prozent) oder vor ungewollten Ortswechsel durch einen neuen Job (15 Prozent) verursacht noch am wenigsten Kopfzerbrechen.

Die Sorgen äußern sich bei 40 Prozent der Befragten durch Nervosität, einen Sparzwang (“ich drehe jeden Cent um”, 35 Prozent) sowie Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche (30 Prozent). Bei jedem zehnten Bauherr vergiften die Geldsorgen auch das Beziehungsklima, so die Untersuchung.

Um die Ratenzahlungen für die Baufinanzierung abzusichern, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Am beliebtesten ist der Studie zufolge der Abschluss einer Risikolebensversicherung, über die fast jeder zweite befragte Immobilienkäufer verfügt. 37 Prozent der Eigenheimbesitzer haben zudem auf eine Finanzierung mit einer langen Zinsbindung gesetzt. Außerdem beliebt sind Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung, die bestimmte Risiken absichern. 16 Prozent haben Rücklagen für Engpässe und ungeplante Kosten gebildet. Nur sechs Prozent der Befragten sind optimistisch und haben überhaupt keine Absicherungsmaßnahmen getroffen. (te)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Gerade ein Eigenheim ist doch der beste Schutz vor Inflation. Da ist die Sorge doch völlig unbegründet.

    Kommentar von Jan Lanc — 22. Juni 2012 @ 11:27

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