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27. September 2012, 10:20
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Historische Bausubstanz in Dresden und Berlin ist top

Dresden hat unter den großen deutschen Städten die historische Bausubstanz am besten erhalten, so eine Pantera-Studie in Zusammenarbeit mit dem Institut Allensbach. Berlin verbessert sich im Ranking auf Platz zwei. In Denkmälern gibt es zudem eine große Akzeptanz für höhere Mieten und Kaufpreise. 

Bausubstanz-historisch

Der Studie zufolge stellen 68 Prozent aller Bundesbürger der sächsischen Metropole in dieser Frage das beste Zeugnis aus. Dresden verteidigt damit seinen Spitzenrang gegenüber 2006, als eine gleichlautende Studie mit dem Institut Allensbach erstmals durchgeführt wurde. Einen großen Sprung vorwärts macht bei der neuen Studie aber Berlin: Um rund ein Viertel, von 34 auf 42 Prozent Nennung unter allen Deutschen, steigert die Bundeshauptstadt die Zustimmungsquote für guten Umgang mit historischen Bauten. Sie klettert bundesweit nun auf Platz zwei.

“In Berlin hat sich in den vergangenen Jahren beim Erhalt historischer Bausubstanz tatsächlich äußerst viel getan. Das wird bundesweit registriert”, erklärt Michael Ries, Vorstand des Immobilienunternehmens Pantera AG, das in der Hauptstadt der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten hat. Ries:”Die große Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum in guter Zentrumslage hat dafür gesorgt, dass viele Altbau-Perlen von Investoren entdeckt und hochwertig restauriert wurden.” Auch die Bauverwaltung der Stadt unterstütze in der Regel solche Vorhaben sehr konstruktiv.

Ein weiterer Gewinner im Denkmal-Ranking ist Leipzig. Inzwischen lobt mehr als jeder dritte Deutsche (36 Prozent) die Stadt “für besonders gut gelungenen Erhalt historischer Bausubstanz”. Damit verbessert sich Leipzig gegenüber 2006 um gleich zwei Ränge und belegt nunmehr Platz drei unter den deutschen Großstädten. Deutliche Verlierer laut der Allensbach-Studie sind dagegen München, Köln und Düsseldorf. Die bayerische Landeshauptstadt rutscht von Platz 2 auf Platz 4 zurück. Den insgesamt größten Verlust an Zustimmung zur Denkmalpflege erlebt jedoch Köln. Um glatt ein Fünftel gegenüber 2006 sinkt hier die bundesweite Anerkennung für gute Denkmalpflege auf jetzt nur noch 20 Prozent. Auf dem letzten Rang unter den zehn größten Städten Deutschlands landet schließlich die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf. Nur fünf Prozent der Bundesbürger sehen hier eine positive Situation bei Denkmal-Bauten.

Seite 2: Große Mehrheit der Deutschen für Sanierungen statt Neubauten in den Innenstädten

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