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25. Mai 2012, 10:19
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Immobilien USA: Vor dem Comeback

Die Vereinigten Staaten galten lange als gelobtes Land für Immobilieninvestoren. In Folge der Krise sind viele Märkte eingebrochen und Objektwerte gefallen. Steht nun die Wende an? Die Potenzial-Analyse.

Immobilien USA
Text: Barbara Kösling und Thomas Eilrich

Amerika, das Land endlosen Wachstums, in dem es immer nur aufwärts geht – dieses Image hat seit dem Absturz am Häusermarkt und der folgenden Rezession deutliche Kratzer bekommen. Die USA haben triste Jahre hinter sich mit steigenden Arbeitslosenzahlen und sinkenden Immobilienwerten. Nun gibt es immerhin Signale der Erholung, die Konjunktur zieht an. Die Arbeitslosenrate sank im März weiter auf 8,2 Prozent, im ersten Quartal 2012 lag das Wirtschaftswachstum bei 2,2 Prozent.

Vorzeichen für ein mögliches Wiederanziehen der Immobilienmärkte?

Ein Blick auf die Zahlen zeigt zunächst einmal, dass die Hauspreise im nationalen Durchschnitt nach den Werten des S&P/Case-Shiller-Index seit Anfang 2007 bis Ende 2011 um 32 Prozent gesunken sind. Die Flaute am Hausmarkt hat auch Auswirkungen auf die Ökonomie der USA. Nach Aussage von Ben Bernanke, Chef der Notenbank Federal Reserve (Fed), ist der Immobilienmarkt bisher nach jeder Rezession eine Stütze der Konjunktur gewesen. Davon könne jedoch derzeit keine Rede sein.

Nun gibt es erste Vorzeichen für eine Wiederbelebung des Marktes. Der Stimmungsindex der National Association of Home Builders (NAHB) hat im vergangenen halben Jahr deutlich zugelegt, wenn er auch immer noch auf niedrigem Niveau liegt. Während der Indexwert im September noch bei 14 Punkten lag, wurden im März sogar 28 Punkte erreicht, im April erfolgte ein leichter Rückgang auf 25 Punkte.

„Wir verzeichnen gegenwärtig eine Pause in dem rapiden Indexanstieg, der im vergangenen September begann“, sagt David Crowe, Chief Economist der NAHB. „Dies resultiert zum Teil daraus, dass das Interesse, dass die Käufer in den vergangenen Monaten gezeigt haben, sich erst noch in steigenden Verkaufszahlen niederschlagen muss.“

Ein weiteres Signal für eine leichte Belebung: Die Zahl der Neubaubeginne von Einfamilienhäusern und Apartmenthäusern stieg im ersten Quartal 2012 weiter an und erreichte laut NAHB annualisiert von 654.000 Einheiten. Ökonomen zufolge müsste der Wert für einen gesunden Immobilienmarkt indes bei 1,2 Millionen Einheiten pro Jahr liegen.

Signale für einen Turnaround

Hat der Abschwung am Häusermarkt nun den Boden erreicht? Laut dem Case-Shiller-Home-Price-Index, der vom US-Starökonom Robert J. Shiller in den 80er-Jahren mitentwickelt wurde, verzeichneten die 20 wichtigsten Standorte der USA im Februar auf Jahressicht einen durchschnittlichen Rückgang der Hauspreise um 3,5 Prozent.

Seite zwei: Immobilien USA: Anzeichen eines Turnarounds?

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