Anzeige
16. August 2012, 09:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hohe Mieten und Immobilienpreise erschweren Wohnungswechsel

Für fast drei Viertel der derzeit wohnungssuchenden Bundesbürger sind die derzeit hohen Mieten und Immobilienpreise das größte Hindernis bei der Erfüllung ihrer Umzugspläne. Das zeigt eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W).

Hohe Mieten und Immobilienpreise erschweren Wohnungswechsel

Demnach hat ein Viertel der wohnungssuchenden Deutschen hat seine Umzugspläne gekippt. Knapp ein Fünftel der Deutschen (17 Prozent) sucht trotzdem weiter, auch wenn dies immer schwieriger wird. Laut dem Stuttgarter Finanzkonzern muss heute jeder Bundesbürger ab 18 Jahren im Durchschnitt ein Drittel seines Haushaltsnettoeinkommens für Miete inklusive Nebenkosten beziehungsweise zur Finanzierung der Immobilie aufwenden, in den unteren Einkommensgruppen sind es sogar 43 Prozent.

Weitere Hindernisse auf dem Weg zu einer neuen Immobilie sind der Studie zufolge ein fehlendes oder nicht ausreichendes Infrastrukturangebot und eine unzureichende ÖPVN-Anbindung (jeweils 50 Prozent), der Mangel an geeigneten Wohnungen oder Immobilien in der gewünschten Wohnlage (49 Prozent), die schlechte Energiebilanz der vorhandenen Objekte (48 Prozent) und die große Distanz des Wohnobjekts vom Arbeitsplatz (42 Prozent). Dieses Umfrageergebnis des Marktforschungsinstituts macht nach Interpretation des Auftraggeber W&W den dringenden Bedarf an bezahlbaren Neubau-Immobilien in gefragten Lagen überdeutlich.

Hohe Mieten und Immobilienpreise erschweren Wohnungswechsel

Weitere Ergebnisse der repräsentativen Studie: Trotz Schwierigkeiten bei der Finanzierung, aber auch aufgrund wachsender Unsicherheit über die Folgen der Euro-Krise möchte ein Drittel der Deutschen ab 18 Jahren seine Wohnsituation innerhalb der nächsten beiden Jahre ändern. Derzeit ist knapp ein Fünftel der Deutschen (17 Prozent) auf der Suche nach einer neuen Wohnung oder Immobilie. Konkret will jeder Zehnte (elf Prozent) umziehen und sechs Prozent der Deutschen plant den Bau oder Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) will die Wohnqualität von Wohnung oder Haus durch eine Renovierung beziehungsweise Modernisierung verbessern, vier Prozent planen dazu eine energetische Sanierung.

Die Deutschen müssen viel Zeit für die Suche nach einer neuen Wohnung oder Immobilie investieren. Fast jeder dritte Bundesbürger mit Umzugsplänen (32 Prozent) ist laut TNS Infratest-Umfrage bereits seit mehr als einem halben Jahr auf der Suche. Ein Viertel der Wohnungs- oder Immobiliensuchenden (24 Prozent) hat seine Suche jedoch bereits aufgegeben, in den Großstädten sogar 39 Prozent.

“Unsere Umfrage zeigt eindrücklich, wie schwierig es ist, seine Wohnwünsche in die Tat umzusetzen – und was gefragt ist. Die Objekte müssen bezahlbar, in einer guten Wohnlage sein sowie eine intakte Infrastruktur und einen niedrigen Energieverbrauch bieten”, sagt Alexander Heinzmann, Geschäftsführer von Wüstenrot Haus und Städtebau, einer Tochter der W&W-Gruppe, das seit über 60 Jahren im Wohnbau tätig ist. „An solchen Immobilien besteht aktuell ein großer Bedarf, wie die große nicht befriedigte Nachfrage zeigt. Und genau hier bietet sich für Unternehmen ein großes Potenzial, das bestätigt auch der anhaltende Aufwärtstrend beim Wohnungsneubau, den wir seit 2009 beobachten können.“

Seite 2: So wollen die Deutschen wohnen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

W&W: Führungswechsel im Januar

Der bereits angekündigte Wechsel an der Spitze der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) findet zum Jahreswechsel statt. Dr. Alexander Erdland (65), der den Vorsorgekonzern seit 2006 führte, hat in der heutigen Aufsichtsratssitzung sein Amt als Vorstandsvorsitzender mit Wirkung zum 31. Dezember niedergelegt.

mehr ...

Immobilien

Neuer COO bei Union Investment Real Estate

Jörn Stobbe wird mit Wirkung zum 1. Februar 2017 Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH und übernimmt dort die Aufgaben des Chief Operating Officers.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank heuert Start-up-CEOs an

Die Deutsche Bank hat zwei neue Köpfe aus der Start-up-Szene für ihr Innovationsteam gewonnen. Elly Hardwick (43) soll die Position des Head of Innovation übernehmen und Philip Milne (53) wird Chief Technology Officer (CTO) für Innovation.

mehr ...

Berater

Banken vs. Fintechs: Kooperation statt Konkurrenz

Ein Großteil der Deutschen kann sich vorstellen, online Geld zu investieren, so eine Studie des Beratungsunternehmens Syracom. Insbesondere Fintechs könnten demnach künftig von der steigenden Affinität zur Online-Anlage profitieren. Banken sollten daher über Kooperationen mit den Start-ups nachdenken.

mehr ...

Sachwertanlagen

Paribus startet ersten Immobilien-Publikums-AIF

Die Paribus-Gruppe aus Hamburg hat ein Bürogebäude in Berlin-Charlottenburg für ihren ersten geschlossenen Immobilien-Publikumsfonds nach KAGB erworben. Der Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) wurde bereits gestartet.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Ab welchem Zeitpunkt gilt ein Beamter als berufsunfähig?

Wird ein Beamter wegen Dienstunfähigkeit “mit Ablauf” eines Monats in den Ruhestand versetzt, dann tritt der Versicherungsfall am letzten Tag dieses Monats ein. Damit ist der Versicherer leistungspflichtig, auch wenn die Versicherungsdauer am selben Tag endet.

mehr ...