Anzeige
8. Oktober 2012, 11:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzierung: Immobilienprofis agieren konservativer

Profis aus der Wohnungswirtschaft nutzen aktuell sicherheitsorientierte Finanzierungen zur schnellen Entschuldung – und sind in dieser Hinsicht aktiver als private Häuslebauer. Das berichtet der Finanzdienstleister Dr. Klein auf Grundlage von Daten der internetbasierten Transaktionsplattform Europace. 

Trampe-127x150 in Finanzierung: Immobilienprofis agieren konservativer

Hans Peter Trampe, Dr. Klein

“Profis aus der deutschen Wohnungswirtschaft finanzieren heute nicht nur konservativer als vor der Finanzkrise, sondern sind auch sicherheitsorientierter als private Häuslebauer”, berichtet Hans Peter Trampe, Vorstand der Dr. Klein & Co. AG. “Dabei ist die Motivation ihrer konservativen Finanzierung ziemlich rational: Sie nutzen die günstigen Rahmenbedingungen gezielt zur schnellen Entschuldung.”

Lag die durchschnittliche Sollzinsbindung auf dem professionellen Wohnimmobilienmarkt vor der Finanzkrise im Jahr 2007 Europace-Daten zufolge bei zehn Jahren und acht Monaten, so ist sie heute im Schnitt bei 14 Jahren und sechs Monaten. Profis setzen demnach gezielt eine lange Zinsbindung ein, um sich das günstige Zinsniveau auf Dauer zu sichern.

Auch in der privaten Immobilienfinanzierung äußert sich nach Angaben von Dr. Klein das Bedürfnis nach Sicherheit in einer längeren Zinsbindung. Mit aktuell zwölf Jahren und einem Monat übertrifft sie zwar ihren Vorjahreswert von zehn Jahren und einem Monat um 14 Monate, ist aber deutlich geringer als im professionellen Wohnimmobiliensektor. Private Darlehensnehmer setzen sich daher stärker der Gefahr des Zinsänderungsrisikos aus, so die Interpretation des Finanzdienstleisters. Ist ihre Hausfinanzierung “eng auf Kante genäht”, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie bei der Anschlussfinanzierung – in der Regel nach zehn Jahren – ihren Kredit nicht mehr stemmen können, warnt Dr. Klein.

Seite 2: Finanzierungskosten werden steigen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

GDV: Senioren ab 75 sollen zum Fahrtest

Die Versicherer fordern, dass Autofahrer ab dem 75. Lebensjahr eine verpflichtende Kontrollfahrt absolvieren, um ihre Fahrtüchtigkeit testen zu lassen. “Die Unfallforschung der Versicherer wird in diesem Jahr Standards für eine solche Testfahrt entwickeln”, erklärte Siegfried Brockmann, Chef der Unfallforschung des GDV, in der “Westfalenpost”.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Fondsnet baut institutionelle Kundenbetreuung aus

Der Erftstadter Maklerpool Fondsnet stärkt die Beratung und Betreuung institutioneller Kunden. Marc Blum (50) unterstützt seit 1. November 2016 als Ansprechpartner den Geschäftsbereich Fund-Servicing, der für eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um die Betreuung und Verwaltung von Investmentfonds steht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...