Anzeige
1. März 2013, 09:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ausgewählte europäische Märkte bieten Anlagechancen

Europäische Immobilienmärkte bieten bei selektivem Vorgehen der Immobilieninvestoren echte Anlagechancen, berichten die Investmentverantwortlichen von Invesco Real Estate (IRE) in ihrer “House View” für das erste Halbjahr 2013.

Europa-symbole-shutt 81693325 in Ausgewählte europäische Märkte bieten AnlagechancenNach Auffassung von IRE legten zahlreiche Investoren im aktuellen, von sehr niedrigen Zinsen und anhaltenden Unsicherheiten auf der Makroebene geprägten Marktumfeld weiterhin mehr Wert auf eine sichere Verzinsung und Kapitalschutz als auf eine potenziell höhere Gesamtrendite. Dies stärke die Assetklasse Immobilien.

Aufgrund der anhaltenden Wirtschaftsschwäche sehen die IRE-Analysten kurzfristig allerdings kaum Aussicht auf Mietwachstum. In den meisten europäischen Märkten dürften die geringen Neubauaktivitäten und die dadurch bedingten zunehmenden Angebotsengpässe zwar für stabile Spitzenmieten sorgen. In Märkten mit weniger knappem Angebot erkennt IRE jedoch ein kurzfristig höheres Risiko für Mietrückgänge. Die Fokussierung der Investoren auf verlässliche und stabile laufende Erträge spreche insbesondere für Objekte mit finanzstarken Mietern und langen Mietlaufzeiten in allen drei großen Marktsegmenten – Büro-, Logistik- und Einzelhandelsimmobilien – sowie für bestimmte alternative Immobilienmarktsegmente wie Hotels.

Am geringsten sei das Risiko von Mietrückgängen derzeit im Logistiksektor, da das kurzfristige Wachstum in Europa vorwiegend von den Exporten in wachstumsstärkere Regionen der Welt geprägt sein dürfte. Zusätzlich befördere das anhaltend starke Wachstum des Online-Handels den Logistiksektor. Durch die aktuell begrenzten Neubauaktivitäten im Büro- und Einzelhandelssektor sehen die IRE-Leute auch hier Aussicht auf ein mittelfristig moderates Mietwachstum. Sowohl im Einzelhandel als auch im Bürosektor rechnen sie mit einem weiter wachsenden Abstand zwischen besser performenden hochwertigen Objekten an Top-Standorten und zweitklassigen Objekten an weniger guten Standorten.

“Wir gehen davon aus, dass sich das Hauptinteresse der Anleger weiter auf die liquidesten Märkte und stärkere Volkswirtschaften wie Deutschland, die nordischen Länder, Großbritannien und Polen konzentrieren wird, die von der kurzfristigen Volatilität und den Währungssorgen in der Eurozone weniger stark betroffen sind”, sagt Robert Stolfo, Senior Director lient Portfolio Management bei IRE in München. “Die aktuell noch ausgeprägte Risikoscheu der europäischen Immobilieninvestoren könnte im zweiten Halbjahr nachlassen, wenn die von vielen Beobachtern erwartete wirtschaftliche Stabilisierung eintritt und sich das Geschäfts- und Konsumklima wieder aufhellt.” Insbesondere sehr international ausgerichtete städtische Märkte wie London und Städte mit einer dynamischen, stark exportorientierten Wirtschaft wie München dürften von der im Jahresverlauf 2013 erwarteten konjunkturellen Erholung außerhalb Europas profitieren, so die Prognose.

Neben Spitzenimmobilien an Top-Standorten sehen die IRE-Experten weiter attraktive Anlagechancen für Value-Add-Investments in die Entwicklung von Kernimmobilien in Märkten, in denen das Angebot an erstklassigen Immobilien knapp ist. “Im aktuell unsicheren und wachstumsschwachen Umfeld brauchen Anleger mehr denn je ein fundiertes Verständnis der Märkte und Performancetreiber auf Lokalmarkt- und Objektebene”, sagt Stolfo. (te)

Foto: shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...