21. August 2013, 15:03

Anlageimmobilien: Mehrheit beurteilt Aussichten positiv

Die Nachfrage nach Kapitalanlageimmobilien ist derzeit hoch. Mehr als zwei Drittel der Deutschen beurteilen sie als gutes Investment, so eine aktuelle Studie von Euro Grundinvest.

Kapitalanlageimmobilien

Münchner Markt: Positive Aussichten für Immobilienanleger

Demnach sind 72 Prozent der Privatanleger in Deutschland der Meinung, dass es sich infolge der guten Vermietungsaussichten derzeit lohnt, in Immobilien zu investieren. Dieses Bild zeichnet eine Umfrage des Münchner Bauträgers Euro Grundinvest.

„Insbesondere in den großen Städten haben Kapitalanleger keine Probleme, Objekte schnell zu vermieten. Das Risiko von Mietausfällen tendiert in vielen Lagen gegen null“, sagt Martin Greppmair, Chefprojektentwickler von Euro Grundinvest. Ende Mai wurden zum zweiten Mal in diesem Jahr 1.000 private Investitionsentscheider befragt.

Während bei Eigennutzern die Vermietungsaussichten naturgemäß weniger starken Einfluss auf die Investitionsentscheidungen haben, bestimmen sie für Kapitalanleger maßgeblich die Rendite. Mit 72 Prozent gehöre die Aussicht auf eine lückenlose Vermietung zu den Top-Investitionsgründen der deutschen Anleger, so Euro Grundinvest. Im bundesdeutschen Durchschnitt sei der Wert um 4,7 Prozent gestiegen. Doch vor allem in den fünf größten deutschen Städten habe dieses Motiv weiter an Bedeutung gewonnen.

Gute Aussichten in den Metropolen

In der bayerischen Hauptstadt sind die Vermietungsaussichten einer der Hauptgründe, weshalb Privatanleger ihre Ersparnisse in Immobilien investieren würden. 86 Prozent der im zweiten Quartal befragten Münchner gaben an, dass es sich deswegen derzeit lohnt, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen (erstes Quartal 2013: 84 Prozent). Diesen Spitzenwert erreichen Köln (79 Prozent), Frankfurt (78 Prozent), Berlin (76 Prozent) und Hamburg (75 Prozent) nicht. Sie liegen aber dennoch deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. „In Berlin hat der Investitionsgrund ‚gute Vermietungsaussichten’ besonders zugelegt. Im Vergleich zur Befragung im ersten Quartal stieg der Wert um 14,2 Prozent“, kommentiert Greppmair. (bk)

Foto: Shutterstock


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