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23. Oktober 2013, 09:26
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Berlin bleibt attraktiv

Nach Angaben der Rohrer Immobilien GmbH in Berlin liegt die deutsche Hauptstadt bei Investoren weiterhin im Trend. „In keiner anderen Stadt sind die Mieten für Wohnungen in den letzten zwei bis drei Jahren so rasant gestiegen“, erklärt Corvin Tolle, geschäftsführender Gesellschafter bei Rohrer.

Berlin in Berlin bleibt attraktiv

Die Attraktivität Berlins bei Investoren ist ungebrochen. 

„Die Kaufpreise für Wohnimmobilieninvestments in den nachgefragten Lagen sind mit denen in München und Hamburg gleich gezogen. Berlin ist ein sehr attraktiver Immobilienstandort und international sehr angesagt. Dennoch überwiegt derzeit das Engagement der nationalen Investoren, dominierend sind die institutionellen Anleger. Der Anlagefokus ist weiterhin eine risikoaverse Anlagestrategie“, so Tolle.

Investoren favorisieren Wohnimmobilien

Favorit bei den Immobilieninvestitionen in Berlin sind laut Tolle Wohnimmobilien: „Allein in den ersten drei Quartalen dieses Jahres haben wir bereits über 700 Wohneinheiten verkauft.“ Der Grund liegt in dem hohen Mietentwicklungspotenzial. Ursache ist die stark wachsende Bevölkerung sowie das Missverhältnis zwischen den steigenden Haushaltszahlen und der geringen Neubautätigkeit. Der Fokus der Investoren liegt auf den zentralen Lagen Berlins.

Investment: Mehrfamilien-, Wohn- und Geschäftshäuser

„2012 war wieder ein Spitzenjahr, trotzdem sind die Umsatzsteigerungen der Kauffälle der letzten Jahre bei Wohn- und Geschäftshäusern ausgeblieben“, so Tolle. Laut Gutachterausschuss stieg dagegen der Geldumsatz mit 22 Prozent sowie der Flächenumsatz mit 30 Prozent deutlich an. Bei den reinen Mietwohnhäusern ist dagegen ein Rückgang der Kauffallzahlen zu verzeichnen.

Dies liegt daran, dass hier die Nachfrage bei Weitem das Angebot übersteigt. Zur Verdeutlichung des Mietanstiegs: Lag die durchschnittliche Angebotsmiete 2011 noch bei 6,59 Euro pro Quadratmeter, so verteuerten sich die Angebotsmieten 2012 auf durchschnittliche 7,50 Euro pro Quadratmeter, das sind 13,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Mieten steigen in allen Bezirken, am stärksten in den Innenstadtbezirken. Die höchsten Durchschnittsmieten werden mit ca. 8,94 Euro pro Quadratmeter in Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf verlangt. Die stärksten Preissteigerungen gab es in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Zudem ist eine deutliche Spreizung zwischen den Bestands- und Neumieten festzustellen. (mh)

Foto: Shutterstock

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