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25. März 2013, 08:56
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IVG Büromarktanalyse: München verteidigt Spitzenplatz

München ist nach den Ergebnissen des Büromarkt-Scorings von IVG Research der aussichtsreichste deutsche Standort. Gute Renditechancen würden derzeit vor allem Nebenlagen der Top-Sieben-Standorte bieten.

IVG Büromarkt-ScoringDie bayerische Landeshauptstadt hat nach Angaben von IVG Research ihre Führungsposition aus dem Vorjahr verteidigt. Dies geht aus dem aktuellen IVG Deutschlandreport hervor.

„Angesichts niedriger Fertigstellungen und sinkender Leerstände ist München einer der wenigen Standorte, an dem mit Mietsteigerungen im Core-Segment zu rechnen ist“, sagt Dr. Thomas Beyerle, Head of CS & Research bei IVG. Mit 4,23 von 5 möglichen Punkten liege die bayerische Landeshauptstadt vor Hamburg (4,16), Frankfurt (3,85), Köln (3,84), Berlin (3,82), Stuttgart (3,81). Düsseldorf rangiere mit einem Score von 3,79 am Ende der Gruppe der A-Standorte.

Mit deutlichem Abstand folgen nach Angaben von IVG Research ab Rang acht die wichtigsten B-Standorte wie Hannover (3,46), Nürnberg (3,20) und Wiesbaden (3,02). Im Schlussfeld befänden sich kleine, wenig entwickelte Bürostandorte in strukturschwachen Regionen.

Auf den letzten Plätzen der 74 analysierten Bürostandorte liegen Gera und Halle mit einem Score von jeweils 1,59 und Cottbus und Salzgitter (jeweils 1,63). „Neben der geringen Marktgröße sind in den meisten Fällen fehlende Wachstumsperspektiven, eine geringe Markttransparenz und hohe Büroleerstände verantwortlich für die abgeschlagene Position am Ende des Rankings“, erläutert Beyerle.

Gute Renditen in Regionalzentren

Angesichts der Angebotsknappheit im Core-Segment ist IVG Research zufolge ein weiterer temporärer Rückgang der Spitzenanfangsrenditen in den großen Standorten nicht auszuschließen. Vergleichsweise hohe Renditen – bei gleichzeitig konstantem Cashflow – könnten Investoren dagegen durch moderne, vermietete Büroimmobilien in guten Nebenlagen der Top-Sieben-Standorte oder in Bestlagen der Regionalzentren erzielen. Attraktiv seien in diesen Standorten auch Projektentwicklungen, die einen hohen Vorvermietungsstand hätten.

IVG Research zufolge ist eine Erweiterung des risikoadjustierten Investitionsverhaltens um Projektentwicklungen inklusive eines stringenten Asset-Management-Ansatzes eine sinnvolle Strategie, um ein hohes Preisniveau nicht zuzulassen. Deutlich risikoreicher seien dagegen Investments in ältere Bestandsflächen, moderne Leerstandsflächen oder der Erwerb spekulativen Neubaus. „Für das laufende Jahr erwarten wir einen deutlichen Bedeutungszuwachs einer Anlagestrategie, die sich plakativ mit Value Add umschreiben lässt. Das Gespür für eine professionelle Relation von Rendite und Risiko ist zurück“, fasst Beyerle die erwartete Marktentwicklung zusammen. (bk)

Foto: Shutterstock

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