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18. Juli 2013, 14:09
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Degi Europa verschiebt Ausschüttung

Der in Auflösung befindliche offene Immobilienfonds Degi Europa hat den Termin der nächsten Ausschüttung an die Anleger verschoben. Es wird die letzte unter dem Mandat von Aberdeen sein.

offene ImmobilienfondsDie Aberdeen Asset Management Deutschland AG gab bekannt, dass die für Juli vorgesehene Ausschüttung des Degi Europa auf September verschoben wird. Dies geschehe, um weitere Verkaufserlöse bei der Auszahlung an die Anleger berücksichtigen zu können. Grund dafür sei, dass die Kaufpreiszahlungen der im Verkauf befindlichen Immobilien sich bis September 2013 erstrecken werden.

Mandat von Aberdeen endet

Ein Teil der Erlöse wird nach Angaben von Aberdeen für die vollständige Rückführung der Kredite genutzt. Die anstehende Ausschüttung wird die fünfte und zugleich letzte unter dem Mandat von Aberdeen sein: Die Kündigung der Verwaltung des Fonds wird zum 30. September 2013 wirksam und damit geht das Sondervermögen auf die Commerzbank als Depotbank über, die für die weitere Abwicklung verantwortlich zeichnet.

Der Degi Europa war im Oktober 2010 nach zweijähriger Schließungsphase aufgrund von Liquiditätsmangel in die Abwicklung gegangen. Der im Jahr 1972 aufgelegte Fonds wies zu diesem Zeitpunkt ein Fondsvermögen von rund 1,3 Milliarden Euro auf. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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2 Kommentare

  1. Es liegt nicht zwingend an den Bilanzierungswerte. Die großen Abwertungen sind fast überall eingepreist. ABER: Je länger man sich Zeit mit der Abwicklung lässt, je länger bekommt man ja auch noch Fondsverwaltungsgebühren… 😉

    Kommentar von Alan Smith — 19. Juli 2013 @ 14:33

  2. Das wird noch spannend werden, wie viel nun ausbezahlt wird und was dann anschliessend passiert mit dem Fondsvermögen.

    Die meisten Anleger waren davon ausgegangen, dass die von Degi gehaltenen Immobilien werthaltig sind und dementsprechend auch ein Verkauf möglich sein würde. 3 Jahre für den Verkauf des Immobilien-Portfilios ist ja an sich ein recht langer Zeitraum. Insofern ist es schwer verständlich, warum Aberdeen die Gebäude von Degi nicht verkaufen konnte? Als einzig plausibler Grund erscheint, dass es eine beträchtliche Abweichung zwischen den Schätzwerten (= Bilanzierungswerten) sowie dem tatsächlichen Marktwert der Häuser gibt …

    Kommentar von MM — 18. Juli 2013 @ 16:10

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