Anzeige
Anzeige
25. Oktober 2013, 09:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Logistikimmobilien setzen Höhenflug fort

Der Investmentmarkt für Industrie-, Lager- und Logistikimmobilien setzt seinen vor vier Jahren begonnenen Höhenflug weiter fort. Bis zum dritten Quartal des Jahres 2013 wurden nach Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE rund 1,7 Milliarden Euro in Immobilien dieses Typs investiert.

 

Logistik in Deutsche Logistikimmobilien setzen Höhenflug fort

Logistikimmobilien zählen zunehmend zum Standardrepertoire von Immobilieninvestments.

Dieses Zwischenergebnis zählt zu einem der Höchsten überhaupt, die in Deutschland bisher in dieser Asset-Klasse registriert wurden. So erreicht das in den ersten neun Monaten umgesetzte Volumen bereits annähernd das Gesamtergebnis aus dem Vorjahr und erreicht zudem eine Verdoppelung der Volumina aus 2010 und 2011 nur knapp.

Steigende Bedeutung des Logistiksektors

Zeitgleich stieg die Bedeutung des Logistiksektors im Vergleich zu den übrigen Immobilienklassen kontinuierlich an. Entfielen auf diese Sparte 2011 gerade einmal vier Prozent des gesamten gewerblichen Immobilieninvestitionsvolumens, erhöhte sich dieser Anteil im Jahr 2012 bereits auf sieben Prozent. In der Folgezeit wurde dieser Trend beibehalten: Mit einem Anteil von knapp neun Prozent manifestieren sich Logistikimmobilien bis zum dritten Quartal 2013 noch deutlicher als in den Jahren zuvor als drittstärkste Anlageklasse hinter Büro- und Einzelhandelsimmobilien.

Auf dem Weg zum Standardrepertoire

Die in der Vergangenheit eher als „Special-Interest“-Produkt wahrgenommenen Lager- und Logistik-immobilien gehören damit mehr und mehr zum Standardrepertoire unter den Immobilieninvestments. Hierzu trägt jedoch nicht nur die nachhaltig hohe Qualität deutscher Logistikstandorte entscheidend bei, die hinsichtlich Infrastruktur und geographischer Lage seit Jahren international größte Wertschätzung genießen.

Aus Investmentsicht erweisen sich vor allem die vergleichsweise hohen Anfangsrenditen als besonders reizvoll, während die Renditekompression bei den traditionellen Immobilienanlageklassen deutlich weiter fortgeschritten ist.

Besonders interessiert zeigen sich dabei nach wie vor institutionelle Investoren. Etwa die Hälfte des im Jahr 2013 bislang investierten Kapitals konnten allein Immobilienaktiengesellschaften bzw. REITs, Offene Immobilienfonds und Spezialfonds auf sich vereinen.

Attraktives Rendite-Risiko-Profil

Darüber hinaus zog das attraktive Rendite-Risiko-Profil deutscher Logistikimmobilien zuletzt auch in deutlich stärkerem Maß als zuvor Privatinvestoren an. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren 2011 und 2012 verfünffachten sich ihre Investitionen, sodass – gemessen am Transaktionsvolumen – gut 15 Prozent auf das Konto privater Investoren gehen, eine Steigerung um rund 10 Prozentpunkte zum Vorjahr. (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...