20. August 2013, 14:01

Deutsche Wohnen AG will GSW übernehmen

In der deutschen Immobilienwirtschaft zeichnet sich ein Großdeal ab: Die Deutsche Wohnen AG will die Berliner GSW Immobilien AG übernehmen. Damit würde ein neuer Branchenriese entstehen.

Übernahme GSW Immobilien AG

Mit der geplanten Übernahme der GSW durch die Deutsche Wohnen AG entsteht ein Großunternehmen mit Portfolioschwerpunkt in Berlin.

 

Die Deutsche Wohnen AG, Frankfurt, gab heute bekannt, dass sie ein öffentliches Umtauschangebot für alle ausstehenden Aktien der GSW Immobilien AG abgeben wird. Durch diesen Zusammenschluss würde eine führende deutsche Wohnimmobiliengesellschaft entstehen, die über ein Portfolio von rund 150.000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von circa 8,5 Milliarden Euro verfügt.

Die Deutsche Wohnen will die Übernahme durch eine Kapitalerhöhung finanzieren. Das Umtauschangebot sieht vor, dass die GSW-Aktionäre 51 Deutsche Wohnen-Aktien für je 20 GSW Immobilien-Aktien erhalten. Nach Abschluss der Transaktion würden die früheren Aktionäre der Deutsche Wohnen AG einen Anteil von 57 Prozent, die GSW-Aktionäre 43 Prozent an dem kombinierten Unternehmen halten, unter der Voraussetzung, dass alle GSW Immobilien-Aktien umgetauscht werden.

Werterhaltung im Vordergrund

„Mit einem Zusammenschluss von Deutsche Wohnen und GSW bündeln die beiden Unternehmen ihre Stärken und schaffen ein auch im europäischen Maßstab führendes Unternehmen“, erläutert Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG. Beide Unternehmen konzentrierten sich auf die Werterhaltung in ihrem Wohnungsbestand.

Die Übernahme schaffe erhebliche Mehrwerte auf Basis des großen Potenzials des Berliner Marktes, so Zahn. Insgesamt 100.000 der 150.000 Wohneinheiten des neuen Gesamtunternehmens befinden sich in Berlin. Der Deutschen Wohnen AG gehören neben einem umfangreichen Portfolio bereits mehre Unesco-Weltkulturerbe-Siedlungen in Berlin, darunter die Siemensstadt.

Die Deutsche Wohnen AG erwartet aus dem Zusammenschluss Synergien in Höhe von rund 25 Millionen Euro pro Jahr. Die vollständige Integration der GSW wird innerhalb von 24 Monaten nach Abschluss der Transaktion erwartet.

Der Vorstand der GSW Immobilien AG hat zu den Übernahmeplänen noch nicht abschließend Stellung genommen. Das Unternehmen teilte mit, man werde das Angebot, das innerhalb von vier Wochen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) eingereicht werden muss, sorgfältig prüfen und im Anschluss eine Stellungnahme für die Aktionäre veröffentlichen.
 (bk)

Foto: Shutterstock

 


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3 Kommentare

  1. Hey Karl, jag tror inte att du ökar på risken att dina barn blir mobbade genom att publicera fina minnen på en blogg, du kan inte orsaka eller skydda ditt barn från mobbning på det viset, hur välvilligt du så klart än menar.
    sammy dress http://www.sammydress.cc

    Kommentar von sammy dress — 31. Januar 2015 @ 08:35

  2. Jaja…die Einsteigertarife waren an allem schuld :) Es war doch schon vor Jahren abzusehen, dass das Prinzip Leute billig in die PKV zu locken, damit sie später bessere Tarife wählen, einfach nicht funktionieren kann. Ich kenne selbst einige “Selbstständige”, die ohne zu überlegen sofort in die PKV gegangen sind, weils da “nur” 120 Euro gekostet hat….Die Marktbereinigung tut der Branche gut aber ich bezweifle, ob die Vollversicherungen auf Dauer noch tragbar sind…das Geschäft liegt ganz klar in den Zusatzpolicen.

    Kommentar von Hr. Meier — 31. Januar 2015 @ 03:03

  3. Da dreht sich bei mir der Magen um, wenn ich das lese “Herr Franken von der DVAG”…die Fehlverhalte und Exzesse einzelener Marktteilnehmer”..bitte an der Stelle mal Selbstkritik üben…vielen Dank.
    Was dieser Artikel verschweigt.. die Generation “Y”, wünscht sich Sicherheit und eine finanzielle Basis nach dem Studium…das bietet eine selbständige Tätigkeit nicht. Nach dem Studium fängt man in der Regel bei “null”auf dem Konto an zu arbeiten. Und woher also das erste Geld verdienen? Richtig VERKAUFEN!!! Ein Null auf dem Konto zwingt zum Verkaufen, “Beratung” wird da Nebensache, und das hilft der Branche leider nicht, ihr Image zu verbessern… wenn man nur das kurzfristige Wachstum im Blick hat, blockiert das beim Umdenken.

    Kommentar von Tom Bein — 30. Januar 2015 @ 15:17

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