Anzeige
30. September 2013, 10:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Falsche Politik: Schluss mit der Benachteiligung des Immobilieneigentums!

Im Wahlkampfjahr scheint die Politik die Immobilienbesitzer als eierlegende Wollmilchsau entdeckt zu haben: Sie dienen als leistungsfähige Einnahmenquelle, als Melkkuh für die Zukunft und halten zudem noch als Feindbild für den zunehmenden Wohnungsmangel in Großstädten her.

Kolumnist Michael Kiefer fordert ein radikales Umdenken.

Grunderwerbsteuer

“Es stellt sich die Frage, warum eine “Heuschrecke” am Finanzmarkt besser gestellt wird als der Immobilienkäufer.”

Grundsätzlich ist Immobilienbesitz gesellschaftlich wünschenswert. Denn wer rechtzeitig in die eigenen vier Wände investiert und dabei einige Regeln beachtet, schafft meist eine solide Basis für die Zukunft.

Doch leider ist in Deutschland, speziell in den Städten, die Eigentumsquote im internationalen Vergleich noch immer viel zu niedrig. Nur ein geringer Teil der Bevölkerung hat – trotz historisch niedriger Bauzinsen – überhaupt die Möglichkeit, in die eigengengenutzte Immobilie zu investieren. Staatliche Förderung – Fehlanzeige.

Dabei könnte eine höhere Eigentumsquote zur Lösung vieler Probleme, wie der Mietpreissteigerung oder der Wohnraumversorgung im Alter, beitragen.

Beitrag zu steigenden Immobilienkosten

Die Immobilienpreise kennen in guten Lagen nur eine Tendenz – sie steigen. Und die Politik tut ihr übriges dazu, um die Kosten weiter in die Höhe zu treiben: Ständig neue Vorschriften verteuern den Neubau.

Zudem wird die Erhöhung der Grunderwerbsteuer dazu benutzt, marode öffentliche Haushalte zu sanieren. Auch bei den Gebühren, zum Beispiel beim Notar, wird immer kräftiger abkassiert. Der Verbraucher hat das Nachsehen und für viele werden die eigenen vier Wände so immer unerschwinglicher.

Grunderwerbsteuer versus Finanzmarkttransaktionssteuer

Während die Politik es bis heute nicht geschafft hat, eine Finanzmarktransaktionssteuer einzuführen, wurde die Grunderwerbsteuer fast flächendeckend deutlich erhöht. Für viele Menschen ist dies, speziell vor dem Hintergrund der Eskapaden am Finanzmarkt in den letzten Jahren, nicht verständlich.

Es stellt sich die Frage, warum eine “Heuschrecke” am Finanzmarkt besser gestellt wird als der Immobilienkäufer, der sich mit seinen Ersparnissen den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte.

Energiewende wird von den Immobilienbesitzern finanziert

Ein weiterer Kostentreiber ist die Energiewende. Sie ist mehr oder weniger von allen gewollt, doch wer soll sie bezahlen? Mit den Immobilieneigentümern hat man auch hier ein dankbares Opfer gefunden und mit der Energieeinsparverordnung (EnEv) ein praktikables Mittel zur Umsetzung.

Seite zwei: Solange der Immobilienbesitzer zahlt, ist alles in Ordnung

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

1 Kommentar

  1. das man einen derart gedanklich kurz greifenden artikel hier veröffentlicht ist einfach nur beschämend und dieser pla(TT)form nicht würdig

    Kommentar von detlef — 4. Oktober 2013 @ 00:48

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...