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13. März 2013, 12:37
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Vermögende investieren in Wohnimmobilien

Über alle Immobiliensegmente hinweg haben reiche Privatanleger weltweit betrachtet im vergangenen Jahr mehr investiert. Ganz vorn in der Anlegergunst lagen Wohnimmobilien. Das berichtet die  internationale Immobilienberatung Knight Frank als weiteres Teilergebnis ihres Wealth Report 2013.

Top-Wohnimmobilien-Luxus-272x300 in Vermögende investieren in WohnimmobilienMit einem Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr haben Wohnimmobilien als Anlage demnach den größten Zuspruch erhalten. Landwirtschaftsflächen (plus 22 Prozent) und Bauland (plus 18 Prozent) rangieren noch vor Büros (plus 17 Prozent). Auch Investitionen in Hotels haben zweitstellig (plus zwölf Prozent) zugelegt. Einzelhandelsimmobilien (plus neun Prozent), Logistikflächen (plus sieben Prozent) und Infrastrukturinvestitionen (plus sechs Prozent) erreichten Zahlen von Knight Frank zufolge indes nur einstellige Steigerungsraten.

Laut Wealth Report haben Asiaten im regionalen Vergleich ihre Immobilienengagements am meisten verstärkt, während in Australasien bei Hotels, Infrastruktur und im Einzelhandel das investierte Kapital gesunken ist. In Europa haben die vermögenden Privatleute fast ein Drittel mehr Geld in Landwirtschaftsflächen (plus 29 Prozent) gesteckt, dafür sind ihre Investitionen in den Einzelhandel (minus elf Prozent) gesunken. Das beliebteste Immobiliensegment nach Wohnen waren bei Anlegern aus dem Nahen Osten und Afrika Hotels (plus 39 Prozent).

Hintergund: Ende 2012 haben die Autoren des Wealth Report von Knight Frank 400 Private Banker und Vermögensberater weltweit um einen Einblick in das Verhalten ihrer Kunden in Bezug auf unterschiedlichste Fragen rund um die Themen Reichtum und Anlageverhalten gebeten. Die Ergebnisse des Attitudes Survey spiegeln die Meinung von rund 15.000 High Networth Individuals (HNWI) mit einem Durchschnittsvermögen von 65 Millionen US-Dollar und einem Gesamtvermögen von fast einer Billion US-Dollar. Ein HNWI verfügt per Definition über mindestens 30 Millionen US-Dollar. (te)

Foto: shutterstock.com

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1 Kommentar

  1. gut

    Kommentar von woklter — 14. März 2013 @ 14:40

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