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9. Juli 2013, 09:40
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Investments in Wohnungsportfolios setzen Rallye fort

Auch im 1. Halbjahr 2013 konnte der Investmentmarkt für Wohnungsportfolios weiter wachsen, ergibt eine Analyse von Savills Research. So wechselten mehr als 89.000 Wohneinheiten mit einem Volumen von 5,66 Milliarden Euro den Besitzer.

Wohnungsportfolios-249x300 in Investments in Wohnungsportfolios setzen Rallye fort

Der Anteil ausländischer Investoren geht  aufgrund steigender Preise zurück.

Während das Transaktionsvolumen im Vergleich zur starken ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres nahezu unverändert blieb (- 0,7 Prozent), ist die Zahl der gehandelten Einheiten ist jedoch um 18 Prozent zurückgegangen.

Mehr Deals und Käufer

„Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Wohnungsportfoliomarkt noch mal an Breite gewinnen: Es gab erstens deutlich mehr Deals, zweitens traten wesentlich mehr Käufer in Erscheinung als im Vorjahreszeitraum“, erläutert Karsten Nemecek, Managing Director Corporate Finance – Valuation bei Savills.

Waren im 1. Halbjahr 2012 etwa sechzig Investoren auf der Käuferseite aktiv, so stieg ihre Zahl im zurückliegenden Halbjahr auf über siebzig.

Die Zahl der Transaktionen erhöhte sich um 40 Prozent auf 87.

Berlin ist attraktivster Standort

Berlin war nicht nur bei der Zahl der verkauften Projektentwicklungen Schwerpunkt, sondern auch bezogen auf die insgesamt gehandelten Wohneinheiten.

Mit mehr als 17.500 sind die mit Abstand meisten Wohneinheiten wie bereits in den vergangenen Jahren in der Hauptstadt verkauft worden – dies entspricht einem Anteil von etwa 13 Prozent.

Daneben standen noch München und Dortmund mit rund 9.500 bzw. 9.000 gehandelten Wohneinheiten sowie Duisburg mit mehr als 6.500 Einheiten im Fokus der Investoren.

Käufer aus Deutschland liegen vorn

Wie schon im vergangenen Jahr beherrschten auch im 1. Halbjahr 2013 Käufer aus Deutschland das Marktgeschehen.

Lag ihr Anteil am Transaktionsvolumen schon 2012 bei gut drei Vierteln, so erhöhte er sich im laufenden Jahr nochmals auf über 80 Prozent.

Der Großteil der verbleibenden 19 Prozent entfällt auf Investoren aus dem europäischen Ausland. Der rückläufige Anteil ausländischer Investoren ist auch ein Resultat des weiter gestiegenen Preisniveaus.

Steigende Preise

Im Durchschnitt zahlten die Käufer im 1. Halbjahr 2013 gut 63.000 Euro je Wohneinheit – 20 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

„Mit steigenden Preisen nimmt die Zahl der potenziellen Käufer naturgemäß ab und insbesondere die eher opportunistisch orientierten angelsächsischen Investoren treten in der aktuellen Marktphase eher als Verkäufer denn als Käufer auf“, so Matthias Pink, bei Savills verantwortlich für das Research in Deutschland. (mh)

Foto: Shutterstock

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