Anzeige
13. August 2013, 09:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Logistikmarkt legt zu

Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate stieg der bundesweite Flächenumsatz mit Logistik- und Lagerflächen im ersten Halbjahr 2013 um 14 Prozent auf rund 2,54 Millionen Quadratmeter. Damit wurde der langjährige Durchschnitt klar übertroffen, geht aus der Analyse hervor.

Logistik-254x300 in Logistikmarkt legt zu

Auch im zweiten Halbjahr dürfte der deutsche Logistikmarkt weiter wachsen.

Zweitbestes Ergebnis

„Gleichzeitig konnte das zweitbeste Ergebnis der letzten sechs Jahre erzielt werden. Nur im Rekordjahr 2011 lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten noch deutlich höher“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH.

An den großen deutschen Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München) wurden 1,07 Mio. Quadratmeter umgesetzt und das Vorjahresresultat um 11 Prozent gesteigert.

Außerhalb dieser Städte wurde ein Flächenumsatz von gut 1,47 Millionen Quadratmetern registriert, was einer Zunahme um gut 16 Prozent entspricht. Nur in wenigen Teilmärkten, wie München und dem Ruhrgebiet, war ein Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr festzustellen.

Stärkster Zuwachs in Frankfurt

Mit wenigen Ausnahmen konnte der insgesamt positive Trend auch an den wichtigen Logistikstandorten bestätigt werden. Die deutlichsten Zuwächse weisen dabei Frankfurt (+41 Prozent), Leipzig (+38 Prozent), Düsseldorf (+26 Prozent) und Köln (+19 Prozent) auf.

Deutliche Umsatzeinbußen mussten lediglich München (-32 Prozent) und das Ruhrgebiet (-17 Prozent) hinnehmen. In etwa auf dem Niveau des Vorjahresumsatzes bewegten sich die Märkte in Berlin und Hamburg. Die grundsätzlich positive Entwicklung vollzieht sich damit sowohl an den großen Logistikstandorten als auch außerhalb der Ballungsräume.

Oberste Größenklassen liegen vorn

An den größten deutschen Standorten konnte eine rege Marktaktivität in allen Segmenten festgestellt werden. Zwar liegen die beiden obersten Größenklassen mit mehr als 12.000 Quadratmetern mit einem Anteil von zusammen rund 50 Prozent klar an der Spitze, allerdings trugen auch kleine Verträge unter 3.000 Quadratmetern mehr als 18 Prozent zum Ergebnis bei.

Im übrigen Bundesgebiet, in dem nur Abschlüsse ab 5.000 Quadratmeter erfasst wurden, dominieren demgegenüber große Verträge. Mit 53 Prozent liegt die Kategorie über 20.000 Quadratmeter klar in Führung, gefolgt von der Größenklasse 12.000 bis 20.000 Quadratmeter, die auf einen Anteil von rund 25 Prozent kommt.

Positiver Ausblick

„Vor dem Hintergrund der skizzierten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die auf eine weitere Erholung der Konjunktur sowohl in Deutschland als auch in wichtigen anderen Regionen der Weltwirtschaft hindeuten, spricht viel für auch im zweiten Halbjahr lebhafte Märkte und gute Flächenumsätze“, resümiert Hans-Jürgen Hoffmann.

„Die Chancen, dass der durchschnittliche Umsatz der letzten fünf Jahre von rund 4,1 Millionen Quadratmetern deutlich übertroffen werden kann, sind demzufolge sehr groß. Ob allerdings die Fünf-Millionen-Quadratmeter-Schwelle erneut durchbrochen oder ein Ergebnis knapp darunter erreicht wird, bleibt noch abzuwarten“, so Hoffmann. (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Immobilienverrentung mit Nießbrauchrecht – die Knackpunkte

Das Vermögen vieler Senioren ist in Immobilieneigentum gebunden. Eine Immobilienverrentung durch ein sogenanntes Nießbrauchrecht kann den Eigentümern zu mehr finanzieller Freiheit verhelfen und bietet gleichzeitig Chancen für Investoren.

Gastbeitrag von Otto Kiebler, Haus plus Rente

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...