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14. Juni 2013, 08:00
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Mieten steigen langsamer als im Vorjahr

In München zahlen Mieter im Schnitt 14,20 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich mehr als in jeder anderen deutschen Großstadt, geht aus dem aktuellen Mietbarometer des Immobilienportals Immowelt.de hervor.

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Teuerste Großstadt Deutschlands: München

Rangliste der teuersten Großstädte

Das Mietbarometer vergleicht die Angebotsmieten des 1. Quartals 2013 mit denen des Vorjahreszeitraumes. Die Rangliste der fünf teuersten deutschen Großstädte ist gegenüber dem letzten Jahr unverändert geblieben: München auf Platz 1 vor Frankfurt/Main (12,80 Euro), gefolgt von Hamburg (10,90 Euro), Stuttgart (10,70 Euro) und Düsseldorf (9,70 Euro).

Schlusslicht Leipzig


Gemessen am Bundesdurchschnitt von 6,60 Euro müssen die Großstädter fast überall tiefer in die Tasche greifen, so die Immowelt.de-Analyse. Berlin etwa liegt mit 8,40 Euro im Mittelfeld vor Nürnberg (8,20 Euro), in Hannover oder Bremen kostet der Quadratmeter 7 Euro. Günstiger ist das Ruhrgebiet: Wer nach Essen oder Dortmund zieht, zahlt unterdurchschnittliche Mietpreise. Das Schlusslicht der Rangliste bildet Leipzig mit 5,50 Euro pro Quadratmeter.

Moderate Mietsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr

Während das Mietbarometer im Vorjahr für fast alle Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern deutliche, bis zweistellige Mietsteigerungen ermittelte, sieht es in diesem Jahr moderater aus. Die Mieten steigen in Frankfurt, Stuttgart oder Köln zwischen null und 4 Prozent. Auch in Hamburg (10,90 Euro, -1 Prozent) scheint der Markt die hohe Mietsteigerung des Vorjahres von 11 Prozent erst einmal zu absorbieren.

Berlin: weiterhin Spielraum nach oben

Anders ist die Situation in Berlin: Die verhältnismäßig niedrigen Ausgangsmieten scheinen weiterhin Spielraum nach oben zu lassen. Seit 2012 sind die Mietpreise hier um 11 Prozent gestiegen, in den letzten 2 Jahren insgesamt um ein Fünftel. In Berlin-Mitte zahlen Mieter im Schnitt ohnehin längst Quadratmeterpreise wie in Frankfurt. (mh)

Foto: Shutterstock

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