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8. März 2013, 09:20
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Münchener Mieter zahlen zweieinhalb mal so viel wie Bremerhavener

Wenig überraschend ist München mit deutlichem Abstand Mietpreis-Spitzenreiter der deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Am preiswertesten wohnen die Mieter in Bremerhaven. Das zeigt ein aktuelles Mietpreis-Ranking des Portals Immobilienscout24 auf Basis der Angebotsmieten aus dem letzten Quartal 2012.

Muenchen-228x300 in Münchener Mieter zahlen zweieinhalb mal so viel wie BremerhavenerDie Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt bezahlen bei einer Neuvermietung demnach im Schnitt 12,20 Euro Kaltmiete für einen Quadratmeter.

Damit geben die Münchener über 150 Prozent mehr für das Wohnen aus als die Mieter in Bremerhaven.

Die einzige deutsche Großstadt direkt an der Nordsee ist mit nur durchschnittlich 4,80 Euro Miete pro Quadratmeter nach Daten von Immobilienscout24 die preisgünstigste der 80 Metropolen Deutschlands.

Bei den Top-Mieten folgen den Münchnern die Frankfurter mit 10,40 Euro.

Aber auch Stuttgarter, Freiburger, Heidelberger, Wiesbadener, Düsseldorfer und Mainzer Mieter müssen vergleichsweise tief in die Tasche greifen und mehr als neun Euro im Durchschnitt für den Quadratmeter berappen.

Neben Bremerhaven ist die Miete im Vergleich auch in Chemnitz (4,90 Euro) und Cottbus und Hildesheim (je fünf Euro) günstig.

Nur knapp über der Fünf-Euro-Marke liegen Salzgitter (5,20 Euro) und Göttingen (5,30 Euro). In 40 Prozent der Großstädte liegt der Mietpreis für den Quadratmeter über dem für alle ermittelten Durchschnittswert von 6,90 Euro.

Die Top-5 der höchsten Mieten der 80 Großstädte im vierten Quartal 2012:

1. München: 12,19 Euro

2. Frankfurt am Main: 10,41 Euro

3. Stuttgart: 9,68 Euro

4. Freiburg im Breisgau: 9,49 Euro

5. Heidelberg: 9,40 Euro

Die Top-5 der niedrigsten Mieten der 80 Großstädte im vierten Quartal 2012

1. Bremerhaven: 4,83 Euro

2. Chemnitz: 4,88 Euro

3. Cottbus: 4,97 Euro

4. Hildesheim: 5,03 Euro

5. Salzgitter: 5,16 Euro

Hintergrund: Der Analyse liegen rund 200.000 Mietobjekte zugrunde.

Foto: shutterstock.com

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