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10. September 2013, 13:47
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Stabile Geschäftslage in der Wohnungswirtschaft

Das Geschäftsklima in der Wohnungswirtschaft ist im letzten Jahr um 1,5 Punkte gestiegen. Das zeigt der aktuelle jährlich erhobene Geschäftsklimaindex des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

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Axel Gedaschko, Präsident des GdW

Der Index ist von 2008 bis 2013 um 7,2 Punkte auf insgesamt 38,7 Punkte gestiegen. Die Wohnungsunternehmen bewerten ihre derzeitige Geschäftslage überwiegend als gut (77,3 Punkte) – sie blicken aber deutlich weniger optimistisch (5,5 Punkte) in ihre geschäftliche Zukunft.

Lage ist noch stabil

„Noch ist die Geschäftslage in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft stabil“, erklärt Axel Gedaschko, Präsident des GdW.

So verzeichnen die rund 3.000 im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen, die rund ein Drittel des Mietwohnungsmarktes in Deutschland repräsentieren, aktuell etwa eine sinkende Leerstandsquote, unterdurchschnittlich steigende Betriebskosten, sinkende Energieverbräuche und stabile Investitionen.

Zunehmende Regulierungswut

„Die zunehmende Regulierungswut in der Politik dämpft jedoch die Erwartungen der Wohnungsunternehmen an die zukünftigen Geschäfte”, mahnt Gedaschko.

„Immer weiter steigende Baukosten, auch durch die angedachte Verschärfung der Energieeinsparverordnung im Neubau, sowie die aktuelle Diskussion um Mietendeckel und Vermögensteuer bremsen die Unternehmer aus“, erklärt der GdW-Chef.

Die Geschäftserwartungen der Wohnungsunternehmen sind eng an die politischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen gebunden.

Verbesserung der Rahmenbedingungen gefordert

„Die Politik muss unbedingt dafür sorgen, dass sich die Rahmenbedingungen insbesondere für den Wohnungsneubau keinesfalls weiter verschlechtern.

Enge Regulierungen bedeuten zwangsläufig sinkende Investitionen in Wohnungsneubau und -modernisierung und führen letztendlich zu einer weiteren Verknappung des Wohnungsangebotes in Ballungsräumen und damit zu steigenden Mieten“, so Gedaschko. (mh)

Foto: GdW

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