19. September 2013, 11:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie zum Wohnen im Alter

In Deutschland gibt es kaum alternative Wohnungsangebote für ältere Menschen jenseits des Pflegeheimes. Das geht aus einer von Jones Lang LaSalle und der DPF AG veröffentlichten Studie hervor.

Senioren-255x300 in Studie zum Wohnen im Alter

Senioren legen Wert auf Selbstbestimmung und lehen WGs ab. 

Über 50-Jährige wohnen überwiegend in der eigenen Wohnung und – sofern sie im Mehrfamilienhaus (56 Prozent) leben – zu 64 Prozent zur Miete.

Sie leben auf immerhin durchschnittlich 105 Quadratmetern, wogegen die altersunabhängige Durchschnittsgröße der Wohnungen in Deutschland bei 90 Quadratmetern liegt.

Wunsch nach einer kleineren Wohnung

Allerdings wünschen sich 65 Prozent der Befragten eine kleinere Wohnung und würden im Alter in eine neue und altersgerechtere Wohnform umzuziehen.

Fast die Hälfte (48 Prozent) würde bei einem Umzug in eine altersgerechte und kleinere Wohnung in etwa gleich viel ausgeben wie zurzeit. 12 Prozent der Befragten wären sogar bereit, mehr als bisher für eine barrierefreie Wohnung auszugeben.

Keine Wohngemeinschaften 

Alternative Wohnformen wie Generationen- oder Alten-WG stellen dagegen derzeit keine relevante Wohnformen im Alter dar. Lediglich fünf Prozent der über 60-Jährigen wohnen derzeit in einer WG.

Auch zukünftig wird diese Wohnform ein Nischenprodukt bleiben.

„Praktisch alle Befragten, 99 Prozent, gaben an, dass sie weitgehend selbstbestimmt und individuell wohnen wollen.

Je älter die Personen sind, desto weniger möchten sie in gemeinschaftlichen Wohnformen wie WGs leben “, erklärt Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.

Wunsch nach Selbstbestimmung

Wichtig ist für die Befragten, dass die künftige eigene Wohnung in der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs, zu Ärzten oder Arztpraxen liegt und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sichergestellt ist.

Und mehr als 80 Prozent wünschen einen barrierefreien Zugang zur eigenen Wohnung. Die Forderung nach Barrierefreiheit und auch nach technischen Unterstützungssystemen steigt bei den Befragten, die unter körperlichen Einschränkungen leiden. (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Stuttgarter: Digitalisierung schreitet voran

Die Stuttgarter bietet ihren Geschäftspartnern ab sofort einen vollständig elektronischen Antragsprozess: den eAntrag mit eSignatur. Vermittler sollen damit Anträge schnell und komfortabel unterschreiben und einreichen können.

mehr ...

Immobilien

Stockholm ist Shoppingcenter-Hotspot für Immobilieninvestoren

Die schwedische Hauptstadt Stockholm ist aufgrund ihres  Rufes als “sicherer Hafen” Europas beliebteste Location für Investments in Shopping Center. Das ergab eine aktuelle Analyse des Immobilien-Dienstleisters Savills.

mehr ...

Investmentfonds

Pross: “Ergebnis der Fondsbranche ist mehr als respektabel”

Das von der Fondsbranche verwaltete Vermögen ist in 2016 gestiegen. Das Neugeschäft konnte indes nicht überzeugen, wie die aktuellen Zahlen des Fondsverbandes BVI insbesondere für den Retail-Markt belegen.

mehr ...

Berater

Schenkungssteuer: Vorsicht bei Vermögenstransfers

Verheiratete Führungskräfte müssen aufpassen. Vermögenstransfers können unerwartet Schenkungsteuer auslösen. Die aktuelle Rechtsprechung erhöht den Handlungsdruck. Welche Steuerfallen drohen und wie sie sich umgehen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Reederei Offen und DEVK steigen bei Marenave ein

Die Marenave Schiffahrts AG hat eine Investorenvereinbarung mit der CPO Investments GmbH & Co. KG aus der Gruppe des Hamburger Reeders Claus-Peter Offen sowie der DEVK Allgemeine Versicherungs-AG abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...