Anzeige
20. Dezember 2013, 09:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Erleichterungen für Wohn-Riester ab 2014

Riester-Verträge für Haus- und Wohnungsbesitzer (Wohn-Riester) werden ab 2014 deutlich attraktiver. Darauf weist die Verbraucher-Zeitschrift “Finanztest” hin. Künftig können Eigentümer ihr angespartes Guthaben jederzeit für die Entschuldung ihrer Immobilie oder für deren altersgerechten Umbau verwenden.

Wohn-Riester: Erleichterungen ab 2014

Haus- und Wohnungsbesitzern mit Riester-Vertrag verschafft der Staat ab 2014 flexiblere Entnahmemöglichkeiten.

“Viele Riester-Verträge werfen derzeit nur eine magere Rendite ab – viel weniger, als Kreditnehmer für ihre Finanzierung an Zinsen zahlen müssen”, teilen die Verbraucherschützer mit. Hauseigentümer sollten daher zunächst mit ihrem Riester-Guthaben ihre Schulden tilgen, bevor es an den Aufbau einer zusätzlichen Geldrente geht.

Finanztest rät zum Tilgen statt zum Sparen

Ihre Empfehlung stützen die Tester auf ein Rechenbeispiel: Ein Hauseigentümer hat einen Riester-Vertrag mit 10.000 Euro Guthaben. Bei einer Sparrendite von zwei Prozent wirft dies in 20 Jahren einen Ertrag von knapp 5.000 Euro ab. Tilgt er damit ein Baudarlehen mit einem Effektivzins von 3,5 Prozent, spart er dagegen in 20 Jahren fast 10.000 Euro.

Neben der vollständigen Kapitalentnahme kann sich der Besitzer aber auch für eine Teilentnahme entscheiden – auf diese Wahlmöglichkeit weist der Rechtsschutzversicherer Arag hin. Möchte der Wohn-Riester-Sparer nur einen Teil des geförderten Altersvorsorgevermögens für die selbst genutzte Immobilie einsetzen, müssten mindestens 3.000 Euro im Vertrag verbleiben, erklären die Arag-Experten. Der Rest könne entnommen werden. Grundsätzlich müssten mindestens 3.000 Euro entnommen werden; eine Entnahme von Kleinstbeträgen sei ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr möglich.

Erleichterungen beim altersgerechten Umbau

Sowohl “Finanztest” als auch Arag weisen darauf hin, dass das Riester-Guthaben ab 2014 auch für einen altersgerechten Umbau der Immobilie eingesetzt werden kann – dabei gilt es allerdings, bestimmte Mindestsummen einzuhalten: “Innerhalb von drei Jahren nach Anschaffung oder Herstellung von Wohneigentum kann für alters- und behindertengerechten Umbau eine Entnahme von mindestens 6.000 Euro erfolgen”, heißt es bei der Arag. Ab dem vierten Jahr müsse das entnommene Kapital dann mindestens 20.000 Euro betragen. (lk)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. das finde ich eine super Lösung, es dient ja schließlich auch der Altersvorsorge.

    Kommentar von Jan Lanc — 15. Januar 2014 @ 10:43

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

Meag baut Vertriebsteam aus

Meag verstärkt sein Vertriebsteam mit Thomas Webers (54). Seit Anfang Januar kümmert sich Webers als Senior Relationship Manager schwerpunktmäßig um den Ausbau des Wholesale Bereichs.

mehr ...

Berater

Beratungsdokumentation: AK Beratungsprozesse veröffentlicht neue Leitfäden

Der Arbeitskreis (AK) Beratungsprozesse hat neue kostenlose Praxishilfen für die Dokumentation in der Versicherungsvermittlung veröffentlicht. In ihnen werden sechs Leitsätze zur Beratungsdokumentation umgesetzt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...