Anzeige
17. September 2013, 09:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien in Weltmetropolen: profitable Assetklasse

Nach Angaben von Savills stiegen die Mieten für Wohnimmobilien in den führenden Weltmetropolen im ersten Halbjahr 2013 deutlicher als im Bürosegment. Damit empfehlen sich Wohnimmobilien als profitable Investment-Assetklasse.

New-York-254x300 in Wohnimmobilien in Weltmetropolen: profitable Assetklasse

New York bietet die höchste Bruttorendite für Wohnimmobilien

Den ersten Platz auf der Savills-Rangliste der World Cities in Bezug auf Wohnimmobilieninvestments belegt Tokio, gefolgt von New York. Paris und London folgen auf den Positionen drei und vier.

Um die tatsächliche Attraktivität von Wohnimmobilien als Assetklasse in jeder Stadt nachzuvollziehen, hat Savills die Brutto-Mietrendite um die Rendite aus einer Zehn-Jahres-Staatsanleihe reduziert.

Das Ergebnis zeigt auf, wie sich der Immobilienertrag in der lokalen Risikolandschaft darstellt.

Moskau und Mumbai überbewertet

Der Savills-Analyse zufolge scheinen einige World Cities, insbesondere in der Neuen Welt und dort vor allem in Moskau und Mumbai, überbewertet. In gleicher Weise stellen sich einige Städte der Alten Welt als preisgünstig dar.

New York bietet höchste Bruttorendite

Mit 6,2 Prozent bietet New York aktuell die höchste Bruttorendite für Wohnimmobilien, während US-Staatsanleihen eine Verzinsung von 3,4 Prozent aufweisen. Auch die Mieten steigen – im 1. Halbjahr 2013 um 2,0 Prozent.

Im Gegensatz dazu sind zwar auch die Bruttorenditen in Moskau mit 5,8 Prozent hoch, liegen aber deutlich unter dem Wert von 7,4 Prozent für Staatsanleihen.

Vor diesem Hintergrund erscheinen Wohnimmobilien in Moskau teuer, insbesondere im Hinblick auf das verhältnismäßig geringe Mietpreiswachstum von 3,3 Prozent im 1. Halbjahr 2013.

„In einigen Städte mit den niedrigsten Renditeniveaus stiegen die Mieten kaum oder gar nicht, während die Kaufpreise deutlich zulegten“, sagt Yolande Barnes, Director World Research bei Savills.

„Sollten die Mieten auch künftig nur geringfügig steigen, dürften solche Immobilienpreise als überhitzt angesehen werden, und dies könnte zu einer Korrektur führen.“

Ausblick

Savills hält einen durchschnittlichen Preisanstieg der New Yorker Wohnimmobilienpreise in den nächsten drei Jahren um 30 Prozent für realistisch, in Tokio einen Anstieg im zweistelligen Prozentbereich für möglich. (mh)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...