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9. August 2013, 08:17
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Wohnimmobilien: Jeder Fünfte will investieren

Angesichts der anhaltenden Eurokrise ist die Nachfrage nach Immobilien weiterhin hoch. Einer aktuellen Befragung von Euro Grundinvest zufolge will jeder fünfte Deutsche in naher Zukunft ein Objekt erwerben.

Haus-einkaufswagen-gross-shutt 5070589-255x300 in Wohnimmobilien: Jeder Fünfte will investierenDas Immobilieninvestment ist deutschlandweit derzeit die bevorzugte Anlageform, so die aktuelle Quartalsbefragung “Grundinvest Report” des Münchner Bauträgers Euro Grundinvest. Insgesamt 64,9 Prozent der befragten Privatanleger geben dem Direktinvestment in Immobilien den Vorzug. Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 seien dies 3,7 Prozent mehr.

Nach wie vor wolle jeder fünfte Deutsche (19,9 Prozent) in den nächsten sechs Monaten eine Immobilie kaufen. Insbesondere in den Großstädten ist der Wille zur Investition stark ausgeprägt. In Frankfurt gaben 34 Prozent der Privatanleger an, im kommenden halben Jahr ein Objekt erwerben zu wollen.

“In München ist die Bereitschaft zum baldigen Kauf einer Immobilie im Vergleich zum vorangegangenen ,Grundinvest Report’ zwar um 29 Prozentpunkte gesunken. Dennoch würde in München jeder Vierte demnächst eine Immobilie erwerben. Das ist deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt”, erläutert Martin Greppmair, Chefprojektentwickler von Euro Grundinvest, die regionalen Zahlen.

Direktinvestition vor indirekter Anlage

Wie alle anderen privaten Investoren gäben auch die Münchner (70 Prozent) der direkten Investition in Immobilien den Vorrang. Besonders beliebt sei die Anlageform jedoch in Köln (75 Prozent). Darüber hinaus würden die Deutschen ihr Geld am ehesten in Aktien (51 Prozent) und Gold (46,1 Prozent) umschichten.

Die Präferenz für das Betongold schlägt sich auch auf das individuelle Investitionsvolumen nieder. “Knapp ein Drittel der Anleger würde die Mehrheit seines Kapitals direkt in Immobilien investieren. 33,8 Prozent der Befragten würden mindestens ein Viertel ihres Vermögens indirekt in Fonds oder Genussrechte anlegen”, so Greppmair. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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