Anzeige
Anzeige
24. Mai 2013, 10:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienpreise in Düsseldorf und Köln ziehen an

Die Wohnimmobilienmärkte in Köln, Düsseldorf und Dortmund verzeichnen nach den Ergebnissen des Dr. Klein-Trendindikators Immobilienpreise (DTI) für die Region West deutliche Preiszuwächse.

Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI)Ein deutlicher Aufwärtstrend habe den Wohnungs- und Hausmarkt der Region im ersten Quartal 2013 geprägt, so die Ergebnisse des vom Finanzdienstleister Dr. Klein erstellten DTI-Index. Auf dem Hausmarkt führe Düsseldorf die Preisskala mit Spitzenpreisen ab 5.518 Euro pro Quadratmeter an.

Auch der Median-Quadratmeterpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt dort nach Aussage von Dr. Klein mit 2.000 Euro am höchsten. In Köln betrage dieser Mittelwert 1.839 Euro pro Quadratmeter. In der Spitze würden über 4.058 Euro pro Quadratmeter gezahlt.

Verstärkter Zuzug

„Durch den verstärkten Zuzug nach Düsseldorf und den Wunsch vieler Einwohner nach Wohneigentum ist auf dem hiesigen Wohnimmobilienmarkt ein starker Nachfrageüberhang entstanden“, berichtet Dirk Thiesen, Finanzierungsberater von Dr. Klein in der Niederlassung Düsseldorf. „Denn trotz steigender Bauaktivitäten ist das Angebot knapp.“

Die hohe Nachfrage zeige sich auch in der Preisentwicklung. Der DTI-Teilindex für Ein- und Zweifamilienhäuser in Düsseldorf habe seit dem dritten Quartal 2010 einen kontinuierlichen Anstieg verzeichnet, der lediglich Anfang 2012 durch einen kleinen Rückgang unterbrochen worden sei. Der generelle Aufwärtstrend habe sich im ersten Quartal 2013 mit einem Anstieg um 1,43 Prozent fortgesetzt. Damit habe der Hauspreisindex in Düsseldorf einen neuen Rekordwert von 108,58 Zählern erreicht.

Auf Jahressicht betrachtet haben sich laut Dr. Klein Ein- und Zweifamilienhäuser in der Region West in Düsseldorf mit 5,85 Prozent am stärksten verteuert. In Köln hätten die Preise im gleichen Zeitraum 3,87 Prozent zugelegt, in Dortmund 3,05 Prozent.

Düsseldorf bei Wohnungen am teuersten

Auch bei den Wohnungspreisen in der Region West verzeichnete Düsseldorf laut Dr. Klein auf Jahressicht den höchsten Zuwachs. Der DTI-Teilindex sei innerhalb von zwölf Monaten um 7,95 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vorquartal liege das Plus bei 1,02 Prozent.

„Die Erwerbsmotivation von Privatanlegern ist in erster Linie, im Alter in der Stadt mietfrei wohnen zu können“, sagt Thiesen. „Klassische Anleger konzentrieren sich hingegen eher auf Altbauten und Stadtteile wie beispielsweise Flingern, die in der Sanierungsphase sind und in den nächsten Jahren eine hohe Wertsteigerung erfahren werden.“

In der Domstadt Köln habe der DTI-Teilindex für Wohnungen gegenüber dem Vorquartal um 2,18 Prozent zugelegt und sei auf 113,70 Zähler gestiegen. Gefragte Wohnstandorte sind laut Dr. Klein vor allem Innenstadt- und Stadtrandgebiete.

Mit 2.226 Euro pro Quadratmeter befinde sich der Medianpreis für Eigentumswohnungen in Düsseldorf über dem Niveau von Köln (1.816 Euro) und Dortmund (1.262 Euro). In der Spitze liege der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Düsseldorf über 4.657  Euro, in Köln würden Maximalpreise ab 4.650 Euro pro Quadratmeter erzielt. Die Höchstpreise für Wohnungen in Dortmund liegen laut Dr. Klein über 3.138 Euro pro Quadratmeter. (bk)

 

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Foto: Shutterstock

 

 

2 Kommentare

  1. Es geht hier um die Region Düsseldorf, die ist grösser gefasst als nur die Stadt Düsseldorf. Dementsprechend könnte 2000 euro hinhauen, siehe Immoscout

    Kommentar von Ernst — 5. Juni 2013 @ 14:26

  2. Die Werte für Düsseldorf sind einfach falsch. Für 2000 EUR/qm bekommt man selbst in schlechtesten Lagen keine Ein-/Zweifamilienhäuser.

    Kommentar von Tommy — 24. Mai 2013 @ 12:46

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...