Anzeige
29. April 2013, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen kauft Berliner Wohnimmobilienportfolio von Blackstone

Die Immobilien-AG Deutsche Wohnen erwirbt ein rund 6.900 Wohneinheiten umfassendes Immobilienportfolio Berliner Wohnimmobilien vom Blackstone-Fonds Real Estate Partners Europe III. Der Kauf umfasst eine Bar- und eine Aktienkomponente, so dass Blackstone nach Abschluss der Transaktion etwa fünf Prozent an der Deutsche Wohnen AG halten wird.

Altbau4-berlin-shutt 787152762 in Deutsche Wohnen kauft Berliner Wohnimmobilienportfolio von BlackstoneDas Wohnimmobilienportfolio der Deutsche Wohnen wächst mit dem Erwerb auf 90.300 Einheiten im Bestand. 54 Prozent davon befinden sich im Großraum der Bundeshauptstadt.

“Erneut wachsen wir in Berlin, unserem wichtigsten Standort. Die von uns als Core-plus definierten Kernregionen, zu denen Berlin gehört, zeichnen sich durch eine dynamische Entwicklung und damit einhergehende Erwartungen an das Mietwachstum aus. Mit dieser Transaktion skalieren wir unsere bestehende Plattform in Berlin und verbessern gleichzeitig unser FFO-Profil. Daneben freuen wir uns, Blackstone als Aktionär der Deutsche Wohnen AG willkommen zu heißen” kommentiert Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen AG, diese Fortführung der hauseigenen Wachstumsstrategie.

Kenneth Caplan, Head of European Real Estate bei Blackstone spricht von einer Win-win-Situation: “Dies ist eine herausragende Transaktion für Blackstone und Deutsche Wohnen. Wir freuen uns, dass unser Berliner Portfolio Teil der Deutsche Wohnen und Blackstone zugleich künftig Anteilseigner dieser führenden Wohnungsgesellschaft mit einem exzellenten Bestand wird.”

Der Kaufpreis für den Portfolio-Kauf basiert auf einer Barkomponente in Höhe von 260 Millionen Euro sowie einer Aktienkomponente von 8.150.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Deutsche Wohnen AG, die der Blackstone Group L.P. zugerechnet werden. Die Immobilienaktiengesellschaft wird eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen in Höhe von nominal circa fünf Prozent des derzeitigen Grundkapitals und unter Ausschluss der Bezugsrechte der Aktionäre ausführen. Die neuen Aktien sind eigenen Angaben zufolge vom 1. Januar 2013 an voll gewinnanteilberechtigt.

Die Transaktion soll vorbehaltlich der Umsetzung der Kapitalerhöhung und der Erfüllung üblicher kaufvertraglicher Bedingungen, unter anderem der kartellrechtlichen Zustimmung, in den kommenden Monaten abgeschlossen werden. (te)

Foto: shutterstock 

 

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Websites der Versicherer beliebter als Vergleichsportale

Versicherungskunden ziehen weiterhin die Internetseiten der Versicherungsgesellschaft (zehn Prozent) gegenüber Vergleichsportalen (sieben Prozent) beim Abschluss vor. Dies ist das Ergebnis der Studie “Kundenmonitor e-Assekuranz 2016” des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...