Anzeige
6. Oktober 2014, 10:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gegen Betrüger helfen nur Aufklärung – und hohe Eintrittsbarrieren

Meldungen über sich häufende betrügerische Aktivitäten mit gefälschten Annoncen auf Immobilienportalen haben in den vergangenen Tagen für einiges Aufsehen gesorgt. Die Immobilienbranche sollte versuchen, den Schaden in Grenzen zu halten.

Gastbeitrag von Axel Winckler, Realbest.de

Axel-Winckler Realbest -750-500 in Gegen Betrüger helfen nur Aufklärung – und hohe Eintrittsbarrieren

“Das Vorgehen der Betrüger folgt meist demselben Muster. Es werden Anzeigen aufgegeben, die zum Teil sogar auf Daten von Objekten beruhen, die tatsächlich zum Kauf angeboten worden sind oder auf anderen Portalen angeboten werden.”

Die Vorfälle haben nicht nur potenziellen Immobilienkäufern geschadet, sondern bergen auch die Gefahr eines allgemeinen Vertrauensverlusts für die Immobilienbranche.

Ähnlich wie beim sogenannten Phishing im Bankensektor, ist nun auch die Immobilienbranche Angriffsziel für ähnliche Aktivitäten geworden. In beiden Fällen handelt es sich um ernst zu nehmende Entwicklungen, auf die reagiert werden muss.

Gefälschte Anzeigen

Das Vorgehen der Betrüger folgt meist demselben Muster. Es werden Anzeigen aufgegeben, die zum Teil sogar auf Daten von Objekten beruhen, die tatsächlich zum Kauf angeboten worden sind oder auf anderen Portalen angeboten werden.

Bekunden potenzielle Käufer ihr Interesse, werden sie unter verschiedenen Vorwänden veranlasst, unübliche Vorauszahlungen – wie etwa für Kautionen – zu leisten, bei denen sich der Zahlungsstrom nicht bis zum Empfänger verfolgen lässt.

Sobald die Zahlung geleistet ist, hört der Interessent nie wieder etwas von dem vermeintlichen Anbieter.

Die Immobilienbranche sollte es nicht darauf beruhen lassen, die Thematik den Strafverfolgungsbehörden zu überlassen, um ein Vertrauensschaden für die Branche zu vermeiden.

Seite zwei: Sicherheit für die Immobilienbranche

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

“Beeindruckend, wie schnell die Start-ups den Input aufnehmen”

Das Insurtech-Accelerator-Programm “Werk1” in München soll innovative Ideen für die Versicherungsbranche entwickeln, die in ein tragfähiges Geschäftsmodell münden – so der Wunsch der zehn Versicherungsunternehmen, die das Programm unterstützen. Cash. hat mit Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische, über die Ziele und die Fortschritte gesprochen.

mehr ...

Immobilien

Studentenwohnungen als Crowdinvestment

In Oestrich-Winkel, im Herzen des Rheingaus bei Wiesbaden, kann deutschlandweit über Crowdinvesting in ein Studentenwohnheim investiert werden.

mehr ...

Investmentfonds

Schroders startet mit Two Sigma Bigdata-Fonds

Schrorders hat am gestern zusammen mit der Investmentgesellschaft Two Sigma Advisers aus New York eine neue Bigdata-Strategie platziert. Die US-Amerikaner fungieren hierbei als externer Manager für den Fonds.

mehr ...

Berater

Mehrheit der Deutschen gegen Abschaffung von Bargeld

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Abschaffung von Bargeld. 44 Prozent der Befragten würden bei einer Volksabstimmung gegen ein Ende von Schein und Münze stimmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bremer Landesbank will Schiffsfinanzierungsportfolio verringern

Die in Schieflage geratene Bremer Landesbank (BLB) will ihr Portfolio für Schiffsfinanzierungen bis 2020 um 2,5 Milliarden auf vier Milliarden Euro reduzieren. Das kündigte der Leiter für Schiffsfinanzierungen bei der BLB, Ulrich Kropp, am Mittwoch an.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...