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5. Mai 2014, 15:53
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Büromieten im Londoner West End steigen

Nach Angaben der internationalen Immobilienberatung Knight Frank, London, wuchsen die Mieten im Londoner Stadtteil West End im ersten Quartal 2014. Technologie- und Medienfirmen gehören zu den wichtigsten Mietern.

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Skyline in London.

Laut der Immobilienberatung Knight Frank zogen die Spitzenmieten für erstklassige Büros im West End im ersten Quartal 2014 von 105 Euro pro Quadratmeter und Monat Ende 2013 auf 107,50 Euro pro Quadratmeter an. Die Renditen in dieser Objektqualität liegen unverändert bei 3,75 Prozent.

In der Londoner City sind die Büromieten laut Knight Frank von monatlich 65 Euro pro Quadratmeter stabil geblieben. Hauptmieter waren Technologie- und Medienfirmen.

Mietvolumen über langjährigem Durchschnitt

Mieter in Central London unterzeichneten im ersten Quartal 2014 Verträge für insgesamt fast 300.000 Quadratmeter Bürofläche. Das Volumen liege damit zwar unterhalb dem des vierten Quartals 2014 von fast 345.000 Quadratmeten, jedoch über dem Vorjahresergebnis von rund 240.000 Quadratmetern und dem langjährigen Durchschnitt.

Google mietet größte Fläche

Mit einem Vertrag über 15.000 zusätzlichen Quadratmetern hat Google die größte Fläche angemietet. Der Umsatz der Finanzunternehmen, der sich im ersten Quartal 2013 auf lediglich rund 15.000 Quadratmeter summierte, ist im ersten Quartal dieses Jahres auf rund 58.000 Quadratmeter hochgeschnellt.

Flächenangebot im Aufwärtstrend – wenig Leerstand

Das Flächenangebot ist leicht von 1,49 Millionen Quadratmeter im vierten Quartal 2013 auf nunmehr 1,55 Millionen Quadratmeter gestiegen. Zum einen sind laut Knight Frank einige Flächen in erstklassigen Bestandsobjekten wieder frei
geworden, zum anderen kamen mit Gebäuden wie dem Alpha Beta und dem Aldgate Tower neue Immobilien auf den Markt. Aktuell sind knapp 420.000 Quadratmeter neuer Büroflächen im Bau.

Die aktuelle Leerstandsrate von 7,2 Prozent liegt laut Knight Frank weit unter dem langjährigen Durchschnitt (8,3 Prozent). In einigen Teillagen wie Victoria (3,3 Prozent), Bloomsbury (3,3 Prozent) und Holborn (unter fünf Prozent) verzeichnet Knight Frank sogar eine Unterversorgung. “Wir sehen ein Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage kommen”, warnt James Roberts, der das Research für Gewerbeimmobilien bei Knight Frank verantwortet.

Investmentvolumen sinkt

Das Investmentvolumen in Central London ist mit 2,2 Milliarden Pfund stark gesunken (viertes Quartal 2013: 8,1 Milliarden Pfund). “Zu wenig Verkäufer bieten attraktive Objekte an”, kommentiert Roberts. “Entsprechend wächst die Risikobereitschaft. Die Nachfrage nach Immobilien mit Optimierungschancen und außerhalb der traditionellen Kernmärkte hat sich belebt.” Im ersten Quartal dieses Jahres gingen mit fast der Hälfte des Volumens wieder mehr Transaktionen auf das Konto von Briten. (st)

Foto: Shutterstock.com

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