Anzeige
1. Mai 2014, 09:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Hypo meldet starkes Geschäftsjahr 2013

Die Deutsche Hypo steigerte ihr Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 27,6 Prozent auf 64,3 Millionen Euro. Es ist das nach eigenen Angaben beste Geschäftsergebnis in ihrer mehr als 140-jährigen Geschichte.

DeutscheHypo 3 05 in Deutsche Hypo meldet starkes Geschäftsjahr 2013

Zentrale der Deutsche Hypo in München

Beigetragen hätten hierzu vor allem der hohe Zinsüberschuss, die geringere Risikovorsorge, das verbesserte Wertpapier- und Beteiligungsergebnis sowie geringere Verwaltungsaufwendungen.

“Noch nie hat die Deutsche Hypo ein besseres Ergebnis erzielt als im Geschäftsjahr 2013. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank. Es ist uns im vergangenen Jahr gelungen, unsere Kostenbasis deutlich zu reduzieren und dabei zugleich unsere operativen Erträge auf hohem Niveau zu stabilisieren”, hob Andreas Pohl, Sprecher des Vorstands der Deutschen Hypo, hervor.

Neugeschäftsvolumen steigt um 6 Prozent

Nachdem der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2012 erstmals über die 200-Millionen-Euro-Marke geklettert sei, habe er sich im vergangenen Jahr nochmals leicht um 0,6 Millionen Euro bzw. 0,3 Prozent auf 210,4 Millionen Euro erhöht.

Der weit überwiegende Teil der Erträge sei dabei auf das Kerngeschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung entfallen, das allein einen Zinsüberschuss von 174,8 Millionen Euro erzielte. Der Provisionsüberschuss sei mit 6,0 Millionen Euro hingegen erwartungsgemäß geringer ausgefallen als im Vorjahr.

Neben der positiven Margenentwicklung habe 2013 auch das erhöhte Neugeschäftsvolumen zur Steigerung des Zinsüberschusses beigetragen: Die Neuzusagen beliefen sich auf 2.662 Millionen Euro und liegen damit gut sechs Prozent über dem Vorjahresvolumen von 2.513 Millionen Euro. Knapp 79 Prozent des Neugeschäfts (2.099 Mio. Euro) wurde im Inland getätigt (Vj. 1.702). Bei den Objektklassen bildeten Büro- und Einzelhandelsimmobilien wieder den Schwerpunkt der Neuzusagen.

Risikosituation entspannt sich weiter

Der bereits 2012 festgestellte Trend eines rückläufigen Nettoaufwands aus dem Kreditgeschäft habe sich im Geschäftsjahr 2013 bestätigt. Der Bestand an Einzelwertberichtigungen sank im Vergleich zum Vorjahr, so dass sich das Risikoergebnis im Geschäftsfeld Gewerbliche Immobilienfinanzierung deutlich von minus 71,0 auf minus 64,9 Millionen Euro verbessert habe.

Belastende Effekte ergaben sich dagegen im Kapitalmarktgeschäft – u. a. aus dem Rückkauf von eigenen Wertpapieren. Zudem seien im Risikoergebnis die Veränderungen von Vorsorgereserven abgebildet.

In Summe ergab sich – inklusive Zuführung zu den Reserven – ein Risikoergebnis der Deutschen Hypo von minus 83,2 Mio. Euro, das damit nicht die tatsächlich erzielte Verbesserung des gewerblichen Immobilienfinanzierungsportfolios widerspiegelt. Bedingt durch die Optimierung des Wertpapierportfolios verbesserte sich das Wertpapier- und Beteiligungsergebnis im Jahr 2013 auf 6,5 Mio. Euro (Vj. minus 17,1).

Pohl optimistisch für Geschäftsjahr 2014

Das laufende Geschäftsjahr ist für die Deutsche Hypo positiv angelaufen: “Mit dem ersten Quartal des Jahres 2014 können wir wieder äußerst zufrieden sein”, erklärte Pohl. “Nach jetzigem Stand spricht vieles dafür, dass wir unser ausgezeichnetes Ergebnis aus 2013 in diesem Jahr bestätigen können. Voraussetzung ist hierfür natürlich, dass sich die gute Entwicklung der gewerblichen Immobilienmärkte im Allgemeinen und unserer strategischen Zielmärkte im Besonderen weiter fortsetzt. Entscheidend wird auch sein, welche Auswirkungen die weiter steigenden regulatorischen Vorgaben auf das Geschäft haben werden. Alles in allem sind wir für 2014 optimistisch. Zumal wir davon ausgehen, dass unser Zinsüberschuss sein hohes Niveau halten kann und sich unser Risikoergebnis verbessert.”

Foto: Deutsche Hypo

Anzeige

1 Kommentar

  1. Das wird ganz vielen Kunden helfen eine menge Geld zu sparen und deutlich günstiger umzuschulden. Eine tolle Möglichkeit

    Kommentar von Jan Lanc — 25. Juli 2014 @ 10:38

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

GDV: Senioren ab 75 sollen zum Fahrtest

Die Versicherer fordern, dass Autofahrer ab dem 75. Lebensjahr eine verpflichtende Kontrollfahrt absolvieren, um ihre Fahrtüchtigkeit testen zu lassen. “Die Unfallforschung der Versicherer wird in diesem Jahr Standards für eine solche Testfahrt entwickeln”, erklärte Siegfried Brockmann, Chef der Unfallforschung des GDV, in der “Westfalenpost”.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Fondsnet baut institutionelle Kundenbetreuung aus

Der Erftstadter Maklerpool Fondsnet stärkt die Beratung und Betreuung institutioneller Kunden. Marc Blum (50) unterstützt seit 1. November 2016 als Ansprechpartner den Geschäftsbereich Fund-Servicing, der für eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um die Betreuung und Verwaltung von Investmentfonds steht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...