Anzeige
Anzeige
23. Oktober 2014, 13:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien: Kein Ende der hohen Nachfrage in Sicht

Die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland ist einem aktuellen Marktbericht von Engel & Völkers zufolge an vielen Standorten ungebrochen hoch. Vor allem das Preisniveau in guten und mittleren Lage ziehe vielerorts weiter deutlich an.

Wohnimmobilienpreise

Bei den deutschen Immobilienkäufern rücken zunehmend Wohnungen und Häuser in guten und mittleren Lagen in den Fokus.

Wohnimmobilien sind an vielen Standorten in Deutschland nach wie vor stark gefragt, so der aktuelle „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2014/2015“ von Engel & Völkers (E&V). Dies betreffe neben den Ballungsgebieten auch zahlreichen Großstädte, Universitätsstädte aber auch in kleinere kaufkraftstarke Standorte und begehrte Feriendestinationen. Dementsprechend sei die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise weiterhin aufwärts gerichtet, wobei sich regionale Unterschiede beobachten lassen.

Höchstes Preisniveau in München

„Spitzenquadratmeterpreise für Wohnungen stellen wir in den Städten München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Düsseldorf fest“, berichtet Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers AG, Hamburg. So seien im ersten Halbjahr 2014 in sehr guten Lagen von München und Hamburg bis zu 16.000 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen gezahlt worden, dicht gefolgt von Berlin mit bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser wurden laut E&V ebenfalls in München Höchstpreise in sehr guten Lagen gezahlt.

Transaktionsvolumen: Berlin liegt bei Eigentumswohnungen vorn

Beim Transaktionsvolumen für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt wie im Vorjahresranking erneut Hamburg mit 1,315 Milliarden Euro an der Spitze. An zweiter Stelle folgt Berlin, wo Immobilien im Gesamtwert von 1,159 Milliarden Euro den Eigentümer wechselten. Die Hauptstadt verzeichnete laut E&V auch den größten Umsatzanstieg unter den Top-10-Städten mit 16,4 Prozent gegenüber 2012 und überschritt erstmals die Milliardenmarke. Zudem habe Berlin im Segment Eigentumswohnungen mit einem Volumen von 4,332 Milliarden Euro München von der Spitzenposition verdrängt.

Dynamische Entwicklung der Baugenehmigungen

Sinkende Haushaltsgrößen und der steigende Bedarf an Wohnraum in zentralen Lagen sorgen laut E&V für einen anhaltend hohen Nachfrageüberhang in den 60 betrachteten Standorten des Marktberichts. Dieser wird nicht zuletzt durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank verstärkt.

Während die Zahl der Baugenehmigungen lange Zeit rückläufig war und 2008 ihren Tiefpunkt erreichte, wurde 2013 der Bau von rund 266.000 Wohnungen genehmigt – so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. „Die dadurch steigende Bautätigkeit wird in den bevorzugten Standorten jedoch angesichts steigender Einwohnerzahlen vorerst keine merkliche Entspannung auf dem Wohnimmobilienmarkt bringen“, sagt Kai Enders.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

Wohnimmobilienpreise

 

Seite 2: Preise in guten und mittleren Lagen ziehen an

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...