Anzeige
Anzeige
28. Oktober 2014, 14:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnkosten: Nicht nur Metropolen werden teurer

Nicht nur in den Metropolregionen, auch in vielen Großstädten und an begehrten mittleren Standorten wird das Wohnen teurer. Das ist ein Ergebnis des von Immobilienscout24 herausgegebenen Erschwinglichkeitsindex (EIMX).

Wohnkosten

Neben Metropolen wie München und Hamburg weisen auch Standorte wie Wolfsburg und Regensburg deutlich gewachsene Wohnkosten auf.

Immobilienscout24 untersuchte für den Erschwinglichkeitsindex EIMX das regionale Verhältnis von Kaufkraft pro Haushalt und Wohnkosten in über 400 deutschen Städten und Kreisen.

Das Fazit: Auch in vielen mittelgroßen Städten muss für das Wohnen tief in die Tasche gegriffen werden. Bis zu 30 Prozent des Nettoeinkommens müssen für Wohnkosten veranschlagt werden.

Hochpreisige Metropolen

In Großstädten und Metropolregionen ist der Wohnkostenanteil – also die „kalten“ Immobilienkosten ohne Nebenkosten – gemessen an der Kaufkraft je Haushalt erwartungsgemäß am höchsten. Dies trifft laut Immobilienscout24 vor allem auf Städte im süddeutschen Raum zu, aber auch auf Hamburg, Berlin und Jena. Zwischen 21 und rund 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens müssten für das Dach über dem Kopf ausgegeben werden.

„Städte wie München, Hamburg, aber auch Jena und Würzburg prosperieren wirtschaftlich, haben eine große Anziehungskraft durch Universitäten und insgesamt eine hohe Lebensqualität. Sie haben in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich an Bevölkerung gewonnen, wodurch die Nachfrage nach Wohnraum zugenommen hat“, so Michael Kiefer, Chefanalyst von Immobilienscout24. „Ein vergleichsweise knapper werdendes Angebot auf dem Immobilienmarkt – vor allem in den begehrten innerstädtischen Lagen – trifft auf eine wachsende Nachfrage. Steigende Miet- und Kaufpreise sind die Folge.“

Die Kaufkraft der Stadtbewohner sei zwar im Vergleich zum ländlichen Raum deutlich höher, aber die Haushaltseinkommen seien im Vergleich zu den Immobilienpreisen in den vergangenen Jahren geringer gestiegen. Mit bis zu 30 Prozent des Nettoeinkommens müsse ein immer größerer Anteil des Haushaltseinkommens für die reinen Wohnkosten aufgebracht werden.

Freiburg, München und Heidelberg am teuersten

Wie auch in der Auswertung aus 2013 liegen laut Immobilienscout24 Freiburg im Breisgau, München und Heidelberg auf den ersten drei Plätzen. Neu sei, dass Regensburg aufgeholt habe und von Platz neun auf Platz vier vorgerückt sei und nun vor Frankfurt am Main liege. Der Wohnkostenanteil macht dort den Angaben zufolge 22 Prozent des Einkommens aus.

Tabelle: Deutsche Städte mit dem höchsten Wohnkostenanteil (zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken)

Wohnkosten

 

Seite 2: Kosten an Hochschul- und Industriestandorten ziehen an

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...