Anzeige
Anzeige
17. Juni 2014, 08:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ist die Ferienimmobilie ein gutes Investment?

Da es aktuell so gut wie keine Zinsen mehr auf Bankguthaben gibt, suchen viele sicherheitsorientierte Anleger nach der passenden Geldanlage. Denn wer momentan sein Erspartes aufs Sparbuch legt, verliert Geld. Nicht wenige denken deshalb darüber nach, sich den Traum von einer eigenen Ferienimmobilie zu erfüllen.

Die Kiefer-Kolumne

Ferienhaus

“Die teuersten Ferienimmobilien in Deutschland gibt es auf Sylt. Realistisch sind hier Preise für Ferienhäuser im mindestens 7-stelligen Bereich.”

Konsum und Geldanlage

Wer eine Ferienimmobilie kauft, will diese in der Regel selbst nutzen. Es wird dort gekauft wo, man gerne seine Ferien verbringt. Dies ist grundsätzlich ein guter Ansatz, der eigentlich bei jeder Investition in eine Wohnimmobilie beachtet werden sollte.

Allerdings überschätzen viele die Häufigkeit der eigenen Nutzung. Schließlich möchten die meisten Menschen ihren Urlaub nicht ständig am selben Ort verbringen. Und damit gewinnt der Rendite- und Geldanlageaspekt an Bedeutung.

Wer sein Ferienhaus nicht selbst voll ausnutzt, sollte deshalb beim Kauf auch an die Fremdvermietbarkeit und den Wertsteigerungsaspekt denken.

Partner vor Ort

Wer plant, seine Ferienimmobilie regelmäßig zu vermieten, sollte sich unbedingt einen Partner vor Ort suchen. Professionelle Vermittler bieten nicht nur eine realistische Einschätzung zum ortsüblichen Mietpreis und der etwaigen Auslastung, sondern vermitteln Interessenten und übernehmen meist auch die Abwicklung. Ein Service, der sich erfahrungsgemäß schnell bezahlt macht.

Preissteigerungen in den Ferienregionen

Auch statistisch lässt sich feststellen, dass Ferienregionen neben den Großstädten beim momentanen Immobilienboom zu den Gewinnern gehören. Dort wo die Menschen gerne Urlaub machen, steigen auch die Immobilienpreise. Aber auch hier gibt es durchaus unterschiedliche Entwicklungen.

Während die Preise an den Top-Standorten wie Sylt oder dem Tegernsee bereits durch die Decke gehen, bieten B-Standorte oft noch Schnäppchen mit Potenzial. So ist längst nicht jede Ferienregion ein guter Investitionsstandort. Bei der Ferienimmobilie gilt die wichtigste Immobilienregel “Lage, Lage, Lage” in ganz besonderem Maße.

Kaum laufende Rendite

Wer ein Ferienhaus nur wegen der laufenden Einnahmen kauft, wird oft schnell enttäuscht. Meist überschätzen Neu-Investoren die Vermietbarkeit und unterschätzen den Aufwand, der damit verbunden ist. Renditen von unter vier Prozent sind eher die Regel als die Ausnahme, auch wenn manche Verkäufer etwas anderes versprechen.

Wer richtig kalkuliert, sprich mit realistischen Einnahmen und tatsächlichen Kosten rechnet, kann mit dem Ergebnis im Regelfall nicht zufrieden sein. Denn die bei der Fremdvermietung zu erzielenden Einnahmen reichen oft nur aus, um die laufendenden Kosten zu decken.

Seite zwei: Ferienregionen der Ostsee –Preissteigerungen von über 74 Prozent

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...