Anzeige
16. Juli 2014, 11:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gutachterexpertise – die Knackpunkte beim Immobilienkauf

Der Wunsch nach der eigenen Immobilie ist bei vielen Menschen groß. Dank der anhaltend niedrigen Zinsen können sich immer mehr Deutsche diesen Traum erfüllen. Für die Meisten ist der Erwerb einer Immobilie Neuland und nicht selten die größte Einzelinvestition ihres Lebens. Die Unsicherheit ist groß. Professionelle Hilfe ist gefragt!

Die Kiefer-Kolumne

Finanzierung

Denken Sie daran: Ein Notar bietet beim Kaufvertrag keine Rechtsberatung an, sondern schreibt in der Regel nur den Willen der Parteien nieder. Es ist nicht seine Aufgabe, Ihre Rechtsposition zu sichern.

Kaufpreisschätzung

Eine zentrale Fragestellung ist die Einschätzung des Preises. Jede Immobilie ist individuell und nur schwer mit anderen vergleichbar. Das macht die Preisfindung – anders als bei Konsumgütern – schwierig. Der Preisvergleich ist bei Waschmaschinen deutlich einfacher als bei Eigentumswohnungen.

Hinzu kommt, dass die Immobilienpreise, momentan speziell in den Ballungszentren, besonders hoch sind. Die Angst, zu teuer zu kaufen, ist deshalb durchaus berechtigt. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie sich unbedingt der Hilfe eines professionellen Immobilienbewerters bedienen.

Wenn Ihnen ein professionelles Gutachten zu teuer ist, sollten Sie jedoch zumindest eine Kaufpreisschätzung im Internet durchführen, um ein Gefühl für die aktuellen Marktpreise zu bekommen. Bei besonders individuellen Objekten, wie exklusiven Villen oder Häusern mit besonderer Ausstattung, sowie bei problematischer Bausubstanz ist professionelle Unterstützung aber unbedingt anzuraten.

Tipps zur Preisverhandlung

Wenn Sie an einer Immobilie interessiert sind, kommt meist der Spruch: “Es gibt auch noch weitere Interessenten. Sie müssen sich schnell entscheiden und am Preis können wir nichts mehr machen.”

Merken Sie sich: Etwas Verhandlungsspielraum gibt es immer! Lassen Sie sich nicht verunsichern, sondern treten Sie ruhig und besonnen auf. Allerdings: Bei dem teilweise sehr geringen Angebot gehen gute Immobilien aktuell meist schon innerhalb weniger Wochen zu einem hohen Preis über den Ladentisch. Wenn Sie für sich die Entscheidung für den Immobilienerwerb getroffen haben, sollten Sie also schnell handeln.

Seite zwei: Maklerprovision nicht verhandelbar

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Die besten Rechtsschutzanbieter

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat zum ersten Mal private Rechtschutzversicherungen getestet – mit einem erfreulichen Ergebnis: Rund 30 Prozent der analysierten 141 Tarife wurden mit der Höchstnote ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Universal platziert faktorbasierten Aktienfonds

Die Fondsgesellschaft Universal Investment hat zusammen mit Velten Asset Management einen neuen faktorbasierten Fonds für deutsche Aktien aufgelegt.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...