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29. Januar 2014, 09:00
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Kaufen oder mieten – ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Eigenheimerwerb?

Viele Menschen suchen aktuell nach der passenden Immobilie zur Eigennutzung. Die Zinsen sind günstig und die Mieten steigen stetig weiter. Jedoch ist das Angebot in gefragten Lagen dürftig und teuer. Da stellt sich mit Recht die Frage, ob es zu den aktuellen Preisen ratsam ist zu investieren.

Die Kiefer-Kolumne

Immobilie

Wohnimmobilien sind wertstabiler als Gold. Und auch mit der Kapitallebensversicherung kann die eigengenutzte Immobilie mithalten.

Preissteigerung auf Pump finanziert

Die teilweise stark angestiegenen Preise der letzten Jahre konnten die Käufer nicht abschrecken. Eigentlich nicht verwunderlich. Denn Eigennutzer kaufen tendenziell dann, wenn sie die richtige Immobilie in der gewünschten Lage gefunden haben. Die Rendite steht dabei im Hintergrund.

Bei der Frage nach der Finanzierbarkeit helfen die aktuell günstigen Zinsen. Denn bei einem Zinssatz von oft unter drei Prozent kann ein deutlich höherer Kreditbetrag bedient werden, als das in der Vergangenheit bei höheren Zinsen möglich war.

Erstens: Investieren

Der Erwerb einer eigengenutzten Immobilie hat jedoch zwei Seiten. Zum einen ist es eine Investition in einen Sachwert. Meist stellt die erste Immobilie den größten Einzelposten im Vermögen der privaten Haushalte dar. Deshalb ist bei der Investitionsentscheidung besondere Vorsicht geboten.

Niemand will hier Geld verlieren und der Käufer möchte zumindest das investierte Kapital nach einem Verkauf wieder zurückerhalten, idealerweise mit attraktiver Rendite. Soviel steht fest: Wohnimmobilien sind wertstabiler als beispielsweise Gold. Und auch mit der in der Vergangenheit beliebten Kapitallebensversicherung kann die eigengenutzte Immobilie in jedem Fall mithalten.

Zweitens: Selbst nutzen

Aber das Eigenheim hat noch einen zweiten Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist: den Wert, in den eigenen vier Wänden zu leben. Der Eigentümer hat deutlich mehr Möglichkeiten, sein Wohnumfeld zu gestalten als der Mieter. Viele verwirklichen sich damit einen Lebenstraum. Ein Umstand, der zwar nicht in barer Münze zu beziffern, aber emotional hoch zu bewerten ist.

In Wertpapieren, Versicherungspolicen und Goldmünzen können Sie nicht wohnen – in der eigengenutzten Immobilie dagegen schon. Selbst wenn Sie am Ende nur das investierte Kapital wieder rausbekommen, ist der zusätzliche Mehrwert geschaffen.

Die eigengenutzte Immobilie schützt in jedem Fall vor weiter steigenden Mieten. Und: Wer sein Immobilieninvestment selbst bewohnt, hat kein Vermieterrisiko wie das Mietausfallwagnis oder die Gefahr, Opfer von Mietnomaden zu werden.

Beratung vom unabhängigen Fachmann

Wer eine Immobilie erwirbt, sollte sich unbedingt von einem unabhängigen Fachmann beraten lassen. Es handelt sich hierbei ja um eine erhebliche Investition. Viele zahlen ihr Leben lang das erworbene Objekt ab und müssen knapp kalkulieren. Da sollte es möglichst nicht zu bösen Überraschungen kommen. Nicht wenige haben sich mit einem Immobilienerwerb übernommen oder die entstehenden Kosten unterschätzt.

Seite zwei: Immobilienkauf nicht ohne einen unabhängigen Experten

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1 Kommentar

  1. Welche Rolle spielt die Wertentwicklung bei der eigengenutzen Immobilie?
    Keine – zumindest wenn ich diese selbst nutze! Außer in meiner persönlichen Vermögensbilanz als Buchwert. Aber bitte auch Renovierungs- und Instandhaltungskosten realistisch mit in die Betrachtung einbeziehen. Dann relativieren sich die allzu schönen Rechenkünste, oder?

    Kommentar von Rainer — 31. Januar 2014 @ 10:08

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