Anzeige
18. September 2014, 10:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Privatanleger unterschätzen Risiko von Immobilieninvestitionen

Rund sieben Millionen Deutsche besitzen eine Immobilie. Viele Anleger erzielen damit hohe Renditen. Laut einer aktuellen Studie der im bayerischen Starnberg ansässigen Westgrund Immobilien AG erwirtschaften aber auch fast ein Drittel der Anleger damit keine oder negative Renditen. Indirekte Investments könnten eine Alternative sein.

Schoene-Wohnung Shutterstock 185270735-Kopie-2 in Privatanleger unterschätzen Risiko von Immobilieninvestitionen

Viele Deutsche betrachten Eigentumswohnungen als sichere Kapitalanlage.

Immobilien sind eine wichtige Anlageform für private Kapitalanleger in Deutschland, insbesondere in der aktuellen Niedrigzinsphase mit mangelnden Alternativen.

“Dennoch wird das Risiko häufig unterschätzt und Sparer büßen durch falsche Entscheidungen einen Teil ihrer Rendite ein”, erklärt Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender der Wertgrund Immobilien AG.

Negative Renditen mit Betongold

Fast ein Drittel erziele keine oder negative Renditen mit Immobilieninvestitionen.

Laut einer Studie der Wertgrund Immobilien AG erwirtschaften derzeit 8,5 Prozent der Immobilieninvestoren negative Bruttorenditen.

Weitere 24,6 Prozent erzielen eine Rendite von null Prozent.

Bei 20,7 Prozent der Immobilieninvestitionen lagen die Bruttorenditen pro Jahr bei bis zu zwei Prozent.

“Geht man von einer durchschnittlichen Inflation von jährlich zwei Prozent aus, liegen die Renditen von mehr als 50 Prozent der Immobilieninvestitionen unterhalb der Inflationsgrenze”, sagt Meyer.

“Unter Berücksichtigung von Risiko und Aufwand einer direkten Immobilieninvestition ist diese Rendite alles andere als zufriedenstellend. Dennoch muss betont werden, dass Immobilienanlagen in der Gesamtheit auch während der Finanzkrise stabile Durchschnittsrenditen von jährlich zwei bis drei Prozent erzielen konnten. Richtig getätigte Immobilieninvestments sind also krisensicher und schwankungsarm”, fügt Meyer hinzu.

Seite zwei: Risiko von Eigentumswohnungen wird unterschätzt

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

1 Kommentar

  1. Hier wird komplett ausgeblendet das die ETW nach einer bestimmten Zeit abgezahlt ist und ich eine menge Kapital bilde. Das ist mit indirekten Investments nicht zu vergleichen.

    Kommentar von Jan Lanc — 19. September 2014 @ 10:15

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...