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7. August 2014, 12:14
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Immobilienaktien: Alternative zu offenen Immobilienfonds?

Einige offene Immobilienfonds verbuchten in den vergangenen Krisenjahren saftige Verluste. Seitdem misstrauen viele Investoren dem Anlagevehikel. Insbesondere für Kleinanleger könnte alternativ der Kauf von Immobilienaktien interessant sein. Vollstes Vertrauen genießt aber auch diese Anlageklasse nicht. Aufgrund der Wechselbeziehung mit dem Aktienmarkt werden die Offerten oft als riskant bewertet.

Immobilienaktien

Immobilienaktien werden von deutschen Investoren oftmals mehr der Anlageklasse Aktien als den Immobilien zugeordnet.

Analysten der in Frankfurt am Main ansässigen Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) zufolge werden Immobilienaktien aufgrund der hohen Korrelation mit dem Aktienmarkt und der für Aktien typischen hohen Kursschwankungen von deutschen Investoren oftmals mehr der Anlageklasse Aktien als den Immobilien zugeordnet.

“Aktien werden als unsicher wahrgenommen”

“Immobilien sind für viele private Investoren eine sichere Anlage, Aktien werden als unsicher wahrgenommen”, sagt Professor Dr. Steffen Sebastian, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienfinanzierung an der IREBS International Real Estate Business School und Direktor am Center for Finance der Universität Regensburg.

Auch für viele institutionelle Anleger seien Immobilienaktien derzeit nicht attraktiv. “Für diese Investorengruppe ist das deutsche Segment zu klein, es gibt lediglich eine Handvoll Aktiengesellschaften, die interessant sind”, erklärt Sebastian.

Das Investitionsvolumen vieler institutioneller Investoren sei größer als der ganze Bereich, weshalb viele die Offerten ignorieren. Zudem seien die Aktivitäten vieler Immobilien-AGs zu stark diversifiziert. “Der Aktienmarkt bevorzugt klare Profile, die leicht zu analysieren sind.” Daher stehen Direktinvestitionen und Spezialfonds eher im Zentrum ihrer Anlagestrategie.

Offene Immobilienfonds sind Investoren vertrauter

Viele Anleger bevorzugen zudem offene Immobilienfonds. Die ersten Offerten dieser Art wurden in Deutschland bereits in den 1950er-Jahren etabliert und sind den Investoren vertrauter als Immobilienaktien. Sie wurden zudem schon immer strenger bewertet, weshalb viele Anleger ihr Geld lange in Sicherheit wiegten.

Seite zwei: Regelmäßige Marktanalyse

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