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7. Juli 2014, 11:13
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“Der Markt holt verpasste Preisentwicklungen auf”

Mit Marcus Kraft, Vertriebsvorstand der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe, sprach Cash. über die hohe Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien, die Gefahr einer Preisblase und die neue Zusammenarbeit mit MLP.

Immobilien-Nachfrage

“Im Gegensatz zu den bekannten Immobilienblasen finden in Deutschland keine übermäßig hohen Finanzierungen der Objekte statt.”

Cash.: Die Preise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt steigen. Ist es für Initiatoren wie ZBI schwieriger geworden, Objekte mit Wertsteigerungspotenzial zu erwerben?

Kraft: Durch steigende Nachfrage nach Wohnimmobilien bei einem konstant bleibenden Angebot steigen entsprechend auch die Preise. Insbesondere in den deutschen Großstädten und Ballungsräumen ist dieses Phänomen derzeit festzustellen. Die Märkte sind regelrecht leergefegt.

Bedingt durch diese Angebotsverknappung müssen private Investoren bereit sein, hohe Quadratmeterpreise zu bezahlen. Die ZBI als Spezialist für Wohnimmobilien findet hingegen durch ihren guten Marktzugang und die langjährige Erfahrung immer noch eine Vielzahl an interessanten Investitionsobjekten, sodass wir unsere Kunden auch weiterhin mit qualitativ hochwertigen Produkten mit guten Einstandspreisen versorgen können.

Im ersten Quartal 2014 haben wir attraktive Immobilien für 106 Millionen Euro eingekauft. Dies beweist, dass uns durch unser langjährig gewachsenes Netzwerk trotz hoher Nachfrage weiterhin Immobilien zu günstigen Preisen angeboten werden.

Wie werden sich die Preise im Bereich Wohnen in den kommenden ein bis zwei Jahren entwickeln?

In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Währungs- und Finanzkrise zwar derzeit etwas beruhigt hat, aber keinesfalls gelöst ist, hängt sie immer noch wie ein Damoklesschwert über der Finanzwirtschaft. Dadurch wird die Nachfrage nach Sachwerten und insbesondere nach Wohnimmobilien auch weiterhin stabil bleiben, wenn nicht sogar ansteigen.

Da das Angebot zwar mittlerweile wächst, aber lange nicht so schnell wie die Nachfrage, entsteht ein Nachfrageüberhang. Dies bedingt, dass sich die Preise wohl auch in den kommenden Jahren weiter nach oben schrauben werden, wenn auch nicht mehr so rasant.

ZBI gilt als Berlin-Experte. Welche Standorte stufen Sie daneben als besonders attraktiv ein und warum?

Die ZBI hat ihren Investitionsfokus seit vielen Jahren schon auf Berlin gelegt, da wir nach wie vor der Meinung sind, dass die deutsche Hauptstadt unterbewertet ist und ein enormes Potenzial hat. Hier treffen entsprechend die beiden Faktoren günstiger Einkauf und enorme Wachstumschancen aufeinander.

Neben Berlin sehen wir auch in den ostdeutschen Metropolen Dresden und Leipzig große Chancen. Aber auch die kleineren Städte Ostdeutschlands, wie zum Beispiel Magdeburg, Erfurt oder Potsdam finden sich auf unserem Investitionsradar wieder, da wir dort attraktive Investitionsgegebenheiten vorfinden.

Seite zwei: Welche Immobiliengrößen verkaufen sich am besten?

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