Anzeige
23. Januar 2014, 12:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deka mit positiver Bilanz für 2013

Die offenen Immoblienfonds der Deka haben nach Aussage der Gesellschaft im vergangenen Jahr einen Nettozufluss von insgesamt 1,5 Milliarden verbucht. In 2014 sollen verstärkt Objekte außerhalb Europas erworben werden.

offene Immobilienfonds

Die offenen Immobilienfonds der Deka haben im Jahr 2013 unter anderem in deutsche Gewerbeimmobilien investiert.

Im Geschäftsjahr 2013 konnten die drei offenen Immobilienfonds Deka-Immobilien Europa, Deka-Immobilien Global und West Invest Inter Select den Angaben zufolge Nettomittelzuflüsse von insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro verbuchen. Die mit den Sparkassen vorab vereinbarten Kontingente seien fast voll­ständig ausgeschöpft worden.

Trotz der hohen Nachfrage vor Inkrafttreten des Kapital­anlage­gesetz­buches am 22. Juli 2013 habe es keine Erhöhung der Kontin­gente gegeben, da die Fonds nur so viel Geld einsammeln sollten, wie sie auch sinnvoll investieren können, teilt Deka mit. Bei den institutionellen Produkten lagen die Netto­mittel­zuflüsse bei rund 370 Millionen Euro.

“Für das Jahr 2014 sprechen die Kerneigenschaften unserer Immobilien­produkte, trotz der veränderten regulatorischen Rahmen­bedingungen, weiterhin für eine ordentliche Nachfrage nach unseren Immobilien­­produkten. Im derzeitigen extremen Niedrigzinsumfeld bieten offene Immobilienfonds eine der wenigen Möglichkeiten, mit einem kon­ser­va­tiven Anlageprodukt der ‘Realzinsfalle’ zu entgehen und das Anleger­depot zu diversifizieren”, sagte Dr. Matthias Danne, Immobilien- und Finanz­vorstand der Deka Bank.

Eine Milliarde Plus bei Assets under Management

Insgesamt nahmen die Assets under Management 2013 um rund eine Milliarde Euro zu. Mit einem  verwalteten Vermögen von rund 25,1 Milliarden Euro im Immobilienbereich und einem Immobilien­vermögen von 24,9 Milliarden Euro (Stichtag: 31. Dezember 2013) bleibe die Deka-Gruppe einer der führenden Immobilien-Asset-Manager in Europa.

“Im Jahr 2014 wollen wir unsere Position als starker internationaler Markt­teilnehmer weiter ausbauen. Dabei helfen uns auch die außereuropäischen Standorte unseres Geschäfts­bereiches Immobilienfinanzierung in New York und Tokio“, ergänzt Danne.

22 Objekte angekauft

Im Jahr 2013 kaufte die Deka Immobilien nach eigenen Angaben für die drei offenen Immobilien­fonds für Privatanleger sowie für die institutionellen Produkte insgesamt 22 Objekte für rund 2,2 Milliarden Euro an. Neben Städten in Deutschland waren europäische Metropolen wie London, Paris und Amsterdam Investitionsziele der Fonds.

Auf der Verkaufs­seite habe es 23 Transaktionen mit einem Wert von rund 600 Millionen Euro gegeben. Ver­kauft wurden demnach Objekte in Japan, USA, Frankreich, England, Luxemburg, den Niederlanden, Italien und Deutschland. Für das Jahr 2014 plane die Deka Immobilien Ankäufe in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro und Verkäufe von rund 700 Millionen Euro.

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...