Anzeige
7. November 2014, 14:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Investoren bevorzugen Immobilien-Spezialfonds

Deutsche Profi-Investoren bevorzugen nach einer Umfrage von Rueckerconsult indirekte Immobilienanlagen in Form von Spezialfonds. Die Bereitschaft zu alternativen Investments sei dagegen eher gering.

Rueckerconsult Immobilienspezialfonds

Insgesamt 28 Prozent der befragten institutionellen Investoren wollen ihre indirekten Immobilienanlagen ausbauen.

Anlässlich des Fonds-Forums 2014 befragte Rueckerconsult rund 100 institutionelle Investoren über ihre Immobilienstrategie. Das Ergebnis: Institutionelle präferieren die indirekte Anlage.

“Das bevorzugte Vehikel ist der Immobilien-Spezialfonds, allerdings wollen deutsche Investoren am liebsten mit anderen deutschen Investoren zusammen gehen”, erklärt Thomas Rücker, Geschäftsführer von Rueckerconsult, und ergänzt: “Das Sicherheitsbedürfnis ist nach wie vor sehr hoch, entsprechend gering sind die Renditeerwartungen.”

Anteil indirekter Immobilienanlagen steigt

Insgesamt dürfte sich künftig der Anteil der indirekten Immobilienanlagen verstärken. 28 Prozent der Befragten wollen diesen Anteil erhöhen, nur 19 Prozent dagegen den Anteil der direkten Investments. Weitere 26 Prozent gaben zudem an, künftig ausschließlich indirekte Immobilieninvestitionen tätigen zu wollen.

Weitere Kernergebnisse: Trotz Anlagedrucks wandeln die Institutionellen laut Rueckerconsult auf ausgetreten Pfaden. Dies zeige sich vor allem an zwei Punkten: Zum einen sei das Interesse an alternativen Investments wie Immobilienanleihen, Wandelanleihen und Kreditfonds eher gering. Zum anderen liege der Fokus oft immer noch auf den deutschen Metropolen – insbesondere bei Büroimmobilien.

Klassische Nutzungsarten weiter gefragt

Ein Großteil der Investoren – 74 Prozent der Befragten – hat seinen Fokus nach den Ergebnissen der Umfrage weiterhin klassisch auf den Nutzungsarten Büro und Einzelhandel. Bei der Nutzungsart Büro wollen rund 70 Prozent weiterhin in den Metropolen investieren, nur 20 Prozent erwägen ein Ausweichen auf Mittelstädte.

Aber auch das Interesse an Wohnimmobilien sei trotz der deutlichen Preisanstiege der vergangenen Jahre hoch. “Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, sowohl an A- und als auch an B-Standorten zu investieren“, erläutert Rücker. „Eine etwas gestiegene Risikobereitschaft zeigt sich daneben auch in der stärkeren Hinwendung zu Projektentwicklungen.” Für 57 Prozent der Befragten kämen Investitionen in Neubauprojektentwicklungen der Nutzungsarten Büro, Einzelhandel oder Wohnen in Frage.

Seite 2: Am liebsten Deutsche Co-Investoren

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...