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14. April 2014, 09:00
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Tilgung: Niedriges Zinsniveau sichern

Bei der Tilgung von Baufinanzierungsdarlehen ist das Produktangebot in den vergangenen Jahren deutlich flexibler geworden. Bei dem derzeitigen immer noch niedrigen Zinsniveau kann es sich lohnen, die günstigen Konditionen über ein Forward-Darlehen für die Zukunft fortzuschreiben.

Tilgung

Ein Forward-Darlehen und die damit verbundenen Zinsaufschläge sind eine Sicherheitsprämie gegen steigende Zinsen. Jeder Immobilienkäufer muss selbst entscheiden, wie wichtig ihm diese Zinssicherheit ist.

Viele Banken bieten inzwischen eine mehrmalige Veränderung der Tilgungshöhe während der Laufzeit an. Mit ihr kann die Darlehensbelastung flexibler an die persönliche Lebenssituation angepasst werden.

So könnte etwa ein Doppelverdienerpaar mit einer hohen Tilgung von drei bis vier Prozent pro Jahr starten und im Falle einer Familiengründung, wenn einer der beiden eine Auszeit nimmt, die Tilgungshöhe und damit die monatliche Belastung zurückfahren.

Umgekehrt könnten Immobilienkäufer auch mit einer geringeren Tilgung anfangen und sie im Falle von Gehaltssteigerungen anheben.

Flexibilität bei der Tilgung

“Inzwischen gehören bei der überwiegenden Zahl der Darlehensgeber Sondertilgungsoptionen und Tilgungssatzwechsel zum Standard. Bei einzelnen Banken wie kleineren regionalen Instituten werden dafür noch Zinsaufschläge verlangt”, sagt Marcus Rex, Vorstand der BS Baugeld Spezialisten AG.

Bei der Option auf Sondertilgungen räumt die Bank dem Kunden das Recht ein, zusätzlich zur regelmäßigen monatlichen Tilgung eine weitere Summe pro Jahr freiwillig abzulösen. Dies gibt Immobilienkäufern mehr Spielraum, eventuelle Überschüsse einzusetzen. Den Wunsch nach Sondertilgungen haben laut Rex circa 70 Prozent der Kunden.

Tilgungssatzwechsel noch relativ unbekannt

“Klassisch wird in den Darlehensverträgen eine fünfprozentige Sondertilgungsoption pro Jahr angeboten. Die Möglichkeit des Tilgungssatzwechsels während der Zinsbindung kennen noch zu wenige Kunden. Hier sind die Baufi-Vermittler gefragt, noch mehr Aufklärung zu leisten.” Diese Flexibilität sollten Immobilienkäufer in der aktuellen Niedrigzinsphase nutzen.

“Um das Risiko steigender Zinsen bei einer Anschlussfinanzierung für den Kunden möglichst klein zu halten, raten wir zur Vereinbarung von Sondertilgungen oder aber zu einer höheren Regeltilgung. Mit Erfolg, wie die Daten zeigen. Die durchschnittliche Tilgungsrate ist innerhalb von fünf Jahren um fast ein Prozent auf rund 2,6 Prozent anfängliche Tilgung angestiegen”, erläutert Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand Immobilienfinanzierung bei der DSL Bank.

Seite zwei: Variable Darlehen als Nische

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