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20. November 2014, 15:43
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Zehn-Jahresvergleich: Wohnungen in vielen Großstädten kaum teurer

Der Vergleich der Wohnungspreise der 14 größten deutschen Städte zeigt nach Angaben des Portals Immowelt ein überraschendes Ergebnis: An zehn von 14 Standorten seien die Preise für Eigentumswohnungen inflationsbereinigt nicht oder kaum gestiegen.

Immowelt Wohnimmobilienpreise

Düsseldorf: Die Rheinmetropole gehört einer Analyse von Immowelt zufolge zu denjenigen Standorten, an denen die Preise für Eigentumswohnungen in den letzten zehn Jahren inflationsbereinigt nicht gewachsen sind.

Gefühlt kennen die Immobilienpreise in Deutschland nur eine Richtung: steil bergauf. Für die vergangenen fünf Jahre trifft dies laut Immowelt in vielen Großstädten auch zu.

Aber: Der Zehn-Jahresvergleich zeigt nach einer Untersuchung des Portals ein differenzierteres Bild. Angesichts der Inflationsrate, die zwischen 2004 und 2014 bei rund 20 Prozent lag, könne in den meisten Fällen von einer Preissteigerung keine Rede sein. Demnach lag der Preiszuwachs in zehn der 14 größten deutschen Städte nicht oder kaum über der Inflationsrate.

Drastische Preissteigerungen von bis zu 53 Prozent habe es dagegen in den attraktiven Metropolen München, Hamburg und Berlin gegeben. Aktuell kostet eine Eigentumswohnung in Hamburg laut Immowelt im Mittel 3.335 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt 3.444 Euro und in München sogar 5.192 Euro.

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen seien in Frankfurt (plus 34 Prozent), Berlin (43 Prozent), Hamburg (47 Prozent) und München (53 Prozent) zwischen 2004 und 2014 außerordentlich gewachsen.

Fast jede zweite große Stadt mit Preisrückgängen

Auf der anderen Seite seien die Preise in fast jeder zweiten Stadt gesunken. In einigen Großstädten gingen die Angebotspreise laut Immowelt im Median sogar um mehr als 20 Prozent in den Keller: in Leipzig (minus 22 Prozent), Dortmund (minus 24 Prozent) und Essen (minus 26 Prozent).

Die Städte im Mittelfeld – Düsseldorf (plus 19 Prozent), Stuttgart (22 Prozent) und Nürnberg (24 Prozent) – verzeichnen laut Immowelt über den Gesamtzeitraum eine stabile Entwicklung, die sich im Rahmen der Inflationsrate bewegt.

Steigerung erst seit 2009

Besonders in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrzehnts hätten Eigentumswohnungen an Wert verloren: Zwischen 2004 und 2009 seien die Immobilienpreise bundesweit gefallen, insbesondere durch den Ausbruch der weltweiten Finanzkrise 2007.

Seite 2: Leitzinssenkungen stabilisierten die Immobilienpreise

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