Anzeige
Anzeige
6. Juli 2015, 08:37
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Denkmalimmobilien: Richtig investieren

Zu sanierende Denkmalimmobilien sind bei den Anlegern als Zielobjekte besonders beliebt und auch bei Mietern stehen Altbauwohnungen hoch im Kurs. Ansehnliche Steuervorteile locken die Investoren, allerdings hat sich das Angebot an neuen Denkmalobjekten in den vergangenen Jahren reduziert.

Altbauimmobilien

Das Angebot an neuen Denkmalobjekten hat sich in den vergangenen Jahren reduziert.

Denkmalimmobilien haben einen besonderen architektonischen Charme und zählen zu den bevorzugten Mietobjekten. Werden sie hochmodern und energieeffizient ausgestattet, bieten sie geschichtliches Flair mit dem Komfort eines Neubaus, was die Attraktivität für Mieter weiter erhöht”, erläutert Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn.

Reduziertes Angebot

Allerdings ist ein großer Teil der historischen Bestände in Deutschland bereits saniert, das Angebot an neuen Denkmalobjekten hat sich in den vergangenen Jahren reduziert.

“Zu den aktuellen Trends zählt die Verknappung der Angebote von Spitzenobjekten bei steigender Nachfrage. Mehr und mehr in den Fokus rücken einstige B-Standorte, deren Kauf- und Mietpreisdynamik immer vergleichbarer mit A-Standorten wird. Insoweit formen sich auf dem Immobilienmarkt Metropolregionen, und das nicht nur um Städte wie München und Hamburg, Köln, Frankfurt und Berlin, sondern gerade auch dort, wo typische Branchen kleiner und mittelständischer Unternehmen florieren und stabile, steigende Einkommen erzielt werden. In diesen Regionen zeichnet sich ein immer größer werdender Wohnungsbedarf ab, was der Denkmalimmobilie als Kapitalanlage hervorragende Chancen eröffnet”, erläutert Charles Smethurst, Geschäftsführer von Dolphin Trust, Langenhagen bei Hannover.

Ansehnliche Steuervorteile

Neben den Mieteinnahmen bieten diese Immobilien den Erwerbern auch ansehnliche Steuervorteile. Der Staat fördert die Sanierung historischer Altbauten seit Langem mit Steuervergünstigungen. Der Anteil der anrechenbaren Sanierungskosten am Kaufpreis des Objekts kann vollständig von der Steuer abgesetzt werden.

Kapitalanleger können diese nach Paragraf 7i Einkommensteuergesetz (EStG) über einen Zeitraum von zwölf Jahren geltend machen. Dies lohnt sich umso mehr, je höher der persönliche Steuersatz des Käufers ist. Da der Sanierungskostenanteil in der Regel mindestens 50 Prozent des Kaufpreises ausmacht, summiert sich der AfA-Vorteil auf ansehnliche Beträge.

Seite zwei: Auf Sanierungsqualität achten

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

GDV: Eiopa sollte IDD-Entwurf überarbeiten

Der Umsetzungsvorschlag der europäischen Aufsichtsbehörde Eiopa zur europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) würde nach Ansicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein faktisches Provisionsverbot hinauslaufen. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung.

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Investmentfonds

Europäischer Aktienmarkt unterschätzt heimische Konjunktur

Bei vielen Investoren hat die europäische Konjunktur derzeit einen schlechten Ruf. Allerdings ist die Ausgangssitution für einige Experten positiver als angemommen.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...