17. Juni 2015, 07:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baunebenkosten: Die am häufigsten vergessenen Ausgaben

Der Kauf oder Bau eines Eigenheims sollte immer ausreichend durchdacht sein. Besonders die Finanzierung muss gut kalkuliert und auf einer soliden Grundlage aufgebaut werden. Oft schätzen Bauherren die Baunebenkosten falsch ein.

Hauskauf Shutterstock 128770676-Kopie-21 in Baunebenkosten: Die am häufigsten vergessenen Ausgaben

Viele Deutsche wünsche sich ein Eigenheim. Beim Kauf sollten die Kosten präzise kalkuliert werden.

“Neben der eigentlichen Baufinanzierung kommen auf den Bauherren Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren und häufig auch eine Maklerprovision zu. Diese Kosten können bis zu 15 Prozent vom Kaufpreis des Hauses betragen und sollten aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, denn Banken finanzieren sie üblicherweise nicht im Rahmen des günstigen Hypothekenzinses mit”, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.

Kosten des Notars

Der Kauf eines Grundstückes kann nur mit einer beglaubigten Urkunde durch den Notar abgewickelt werden. Diesen notariell beglaubigten Kaufvertrag kann der Bauherr nicht umgehen, da er im Gesetzbuch verankert ist. Die Kosten für den Notar hängen auch vom Kaufpreis des Grundstückes ab und belaufen sich meist auf ein bis 1,5 Prozent.

Grunderwerbsteuer

Für jeden Kauf einer Immobilie fällt die Grunderwerbsteuer an. Diese liegt, je nach Bundesland bei 3,5 bis 6,5 Prozent des Kaufpreises. “Hierbei ist zu beachten, dass sich die Grunderwerbsteuer häufig ändert, da die Länder frei über sie bestimmen können“, rät Scharfenorth.

Die Steuer erhöht sich sogar noch, wenn das Grundstück nicht von privaten Käufern oder über den Makler, sondern vom Bauträger erworben wurde. Ist in dem notariell beglaubigten Kaufvertrag auch die Summe für das Eigenheim enthalten, wird die Grunderwerbsteuer am dadurch erhöhten Gesamtkaufpreis bemessen.

Seite zwei: Grundbucheintrag

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Stuttgarter: Digitalisierung schreitet voran

Die Stuttgarter bietet ihren Geschäftspartnern ab sofort einen vollständig elektronischen Antragsprozess: den eAntrag mit eSignatur. Vermittler sollen damit Anträge schnell und komfortabel unterschreiben und einreichen können.

mehr ...

Immobilien

Stockholm ist Shoppingcenter-Hotspot für Immobilieninvestoren

Die schwedische Hauptstadt Stockholm ist aufgrund ihres  Rufes als “sicherer Hafen” Europas beliebteste Location für Investments in Shopping Center. Das ergab eine aktuelle Analyse des Immobilien-Dienstleisters Savills.

mehr ...

Investmentfonds

Pross: “Ergebnis der Fondsbranche ist mehr als respektabel”

Das von der Fondsbranche verwaltete Vermögen ist in 2016 gestiegen. Das Neugeschäft konnte indes nicht überzeugen, wie die aktuellen Zahlen des Fondsverbandes BVI insbesondere für den Retail-Markt belegen.

mehr ...

Berater

Schenkungssteuer: Vorsicht bei Vermögenstransfers

Verheiratete Führungskräfte müssen aufpassen. Vermögenstransfers können unerwartet Schenkungsteuer auslösen. Die aktuelle Rechtsprechung erhöht den Handlungsdruck. Welche Steuerfallen drohen und wie sie sich umgehen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity weiter auf Einkaufstour

Die Publity AG aus Leipzig hat das etwa 47.000 Quadratmeter große Multi-Tenant-Objekt „Union Center“ im Zentrum Saarbrückens erworben – schon die vierte Transaktion innerhalb von nur drei Wochen.

mehr ...

Recht

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...