Anzeige
Anzeige
14. Dezember 2015, 08:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Crosslane: Deutschland interessantester Markt für Studentenimmobilien

Der auf Studentenwohnungen spezialisierte britische Immobilienmanager und Fonds-Advisor Crosslane forciert mit der Eröffnung seiner Repräsentanz in Berlin seine Deutschland-Aktivitäten. Jane Woodlock wird als Acquisitions & Development Director die Leitung des Deutschland-Geschäfts übernehmen.

Studenten-apartment-shutt 68393347 in Crosslane: Deutschland interessantester Markt für Studentenimmobilien

Die bereits hohe Nachfrage nach Studentenimmobilien in Deutschland steigt laut Crosslane weiter

“Deutschland ist aus unserer Sicht der interessanteste Markt für Studentenimmobilien in Europa”, sagt Jane Woodlock. “Vor allem der Zustrom ausländischer Studierender treibt die ohnehin hohe Nachfrage nach Studentenimmobilien weiter an.” Aus Sicht der Crosslane-Analysten sprechen folgende Gründe für den Ausbau des Deutschland-Geschäfts: Deutsche Universitäten sind ein Magnet für ausländische Studierende: Die Zahl ausländischer Studierender in Deutschland ist auf 301.350 gestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht. Jeder neunte Student kommt heute bereits aus dem Ausland – Tendenz weiter steigend.

Mobilität der Studenten steigt

Prognosen der OECD zur Studierendenmobilität sagen bis 2025 weltweiten zwischen 3,7 und 6,4 Millionen Auslandsstudierende voraus. Entstehen einer Mittelschicht in Schwellenländern: Der Anteil asiatischer Studierender beträgt inzwischen 37 Prozent. Hierbei spielt Indien als mittlerweile drittgrößtes Herkunftsland nach China und Russland eine immer wichtigere Rolle. Der Zusammenhang zwischen einer wachsenden bildungsbewussten Mittelschicht in Schwellenländern und der steigenden Zahlen von Studenten aus diesen Ländern ist in Deutschland bereits deutlich spürbar. Politischer Rückenwind im globalen Wettbewerb um die besten Talente: Unter anderem mit der Exzellenzinitiative hat Deutschland den Grundstein im globalen Wettbewerb um die besten Talente gelegt.

Förderprogramme für Studentenimmobilien

Um Deutschland für ausländische Studierende attraktiver zu machen und dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, hat die Regierung kürzlich zudem ein Förderprogramm für Studentenimmobilien aufgelegt. Angebots-Nachfrage-Situation: Im Vergleich zu anderen Ländern wie Großbritannien und den USA gibt es kaum geeignete Unterkünfte für Studenten. So leben weniger als zehn Prozent der Studenten in Studentenwohnheimen. Wachsende Studienquoten bei deutschen Jugendlichen, das hohe Interesse von Migranten an universitärer Ausbildung und der Zuzug ausländischer Studierender treiben die Nachfrage weiter an.

Großbritannien und die USA gelten als weiter entwickelte Märkte für Studentenimmobilien, bei dem eigene Gesetzmäßigkeiten zu beachten sind. Die Crosslane-Experten verfügen über eine Investmenterfahrung von zusammen 120 Jahren in diesem Segment. Weitere Erfolgsfaktoren sind die stärkere Konzentration darauf, die Bedürfnisse der Studenten und ihrer Eltern sowie der Investoren in Einklang zu bringen (Lage, Campus-Spirit, Bewirtschaftung, Sicherheit etc.) sowie das Angebot flexibler Wohnungsvarianten unterschiedlicher Ausstattung und Größe zur Optimierung der Belegungsquote.

Deutliche Expansion in Deutschland

Crosslane plant, die Zahl seiner Betten in Deutschland bis 2020 auf 10.000 zu erhöhen. Im Fokus stehen dabei Großstädte wie Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt sowie Standorte mit besonders renommierten Universitäten wie Heidelberg, Münster, Bonn und Darmstadt, die ein hohes Maß an Attraktivität für ausländische Studenten bieten. (fm)

Foto: Crosslane

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Generali: Alternativen zur Klassik legen zu

Die Generali in Deutschland konnte ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 auf 847 Millionen Euro erhöhen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkosten sanken um 117 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie”.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: JP Morgan prüft Dublin als neuen Standort

Der kommende EU-Austritt Großbritanniens zwingt in London angesiedelte Banken zur Suche nach neuen Domizilen. So erwägt auch die US-Investmentbank JP Morgan eine Verlagerung von Arbeitsplätzen und verhandelt derzeit laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Donnerstag über den Kauf eines Bürogebäudes in Dublin.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

S&K-Gründer mit Strafen am unteren Rand auf freiem Fuß

Der Betrugsprozess um das Immobilienunternehmen S&K hat sich in Teilen als undurchführbar erwiesen. Nach einem Deal mit der Justiz kommen die Gründer mit Strafen am unteren Rand davon.

mehr ...

Recht

BGH stärkt prozessualen Rechtsschutz von Versicherungsnehmern

Klagt ein Versicherungsnehmer gegen einen Versicherer mit Sitz im Ausland, gilt die für den Versicherungsnehmer vorteilhafte Regelung des Gerichtsstandes in dessen Bezirk – auch wenn es sich um Ansprüche aus “Altverträgen” handelt, die vor Inkrafttreten des reformierten VVG geschlossen wurden.

mehr ...