Anzeige
25. November 2015, 12:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche-Hypo-Index erreicht Stimmungshoch

Die Stimmung unter den Marktteilnehmern am deutschen Immobilienmarkt hat nach den Ergebnissen des Deutsche-Hypo-Index im Monat November den bisher höchsten Wert des Jahres erreicht.

Deutsche-Hypo-Index

Sowohl das Immobilienklima als auch die Immobilienkonjunktur zeigen nach Angaben der Deutschen Hypo einen Aufwärtstrend.

Die Akteure der Immobilienbranche sind optimistisch wie nie zuvor in diesem Jahr.

Das Immobilienklima stieg im Monat November nach Angaben der Deutschen Hypo um weitere 1,9 Prozent auf aktuell 142,2 Zählerpunkte an, so das Ergebnis der Umfrage unter 1.000 Immobilienexperten. Damit setze sich nicht nur der positive Trend des Vormonats fort, sondern die Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt sei 2015 noch nie so gut wie im November gewesen.

Sowohl Investment- als auch Ertragsklima weisen eine Steigerung auf. Das Ertragsklima habe mit einem Anstieg um 3,1 Prozent auf 134,6 Zählerpunkte jedoch die bessere Performance verbucht. Das Investmentklima kletterte um 0,8 Prozent auf 150,0 Zählerpunkte.

Büro-, Handel- und Wohnklima im Aufwind

In der aktuellen Umfrage sei bei drei der vier abgefragten Segmente eine Steigerung festgestellt worden. Den höchsten Zuwachs verzeichnete mit einem Anstieg von 3,3 Prozent auf 146,5 Zählerpunkte das Wohnimmobilienklima.

 

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

Deutsche-Hypo-Index

Während das Handelsimmobilienklima im Vormonat noch um 8,1 Prozent zulegen konnte, seien es im November 2015 nur noch 1,6 Prozent gewesen (132,6 Zählerpunkte).

Das Büroklima liege mit einem Anstieg um 1,5 Prozent derzeit bei 137,8 Zählerpunkten. Allein das Industrieklima konnte im November keine Zuwächse vorweisen und bleibe vergleichsweise stabil bei 146,5 Zählerpunkten (minus 0,2 Prozent).

Immobilienkonjunktur auf Höchstwert

Die auf der Auswertung von Wirtschaftsdaten basierende Immobilienkonjunktur verbucht nach Angaben der Deutschen Hypo einen neuen Höchstwert seit Erhebungsbeginn. Sie sei nach zwei relativ stabilen Monaten um deutliche 3,4 Prozent auf aktuell 274,8 Zählerpunkte gestiegen. Beflügelt werde diese Entwicklung durch das nach wie vor niedrige Zinsniveau sowie die stabile gesamtwirtschaftliche Situation. (bk)

Foto: Shutterstock

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Bausparen – zurück zu den Wurzeln

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat unlängst entschieden, dass die Kündigung alter Bausparverträge mit hohen Zinsen rechtens ist. Vor diesem Hintergrund wird das Bausparen seinem ursprünglichen Ziel wieder gerechter. Für Bausparer ist das eine gute Nachricht.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Postbank meldet starken Gewinneinbruch

Die anhaltenden Niedrigzinsen halten die Postbank unter Druck. Im vergangenen Geschäftsjahr schrumpfte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern um gut zehn Prozent auf 468 Millionen Euro teilte, die Deutsche-Bank-Tochter in Bonn mit.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...