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28. Mai 2015, 10:27
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Deutsche Wohnen hofft bei Kapitalerhöhung auf gut 900 Millionen Euro

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG will wieder Objekte erwerben. Dies soll durch die Ausgabe neuer Aktien finanziert werden. Das Unternehmen rechnet mit einem Erlös von mehr als 900 Millionen Euro.

Hauptniederlassung Deutsche-Wohnen1 in Deutsche Wohnen hofft bei Kapitalerhöhung auf gut 900 Millionen Euro

Hauptniederlassung der Deutsche Wohnen AG in Berlin-Wilmersdorf.

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen peilt bei seiner vor einer Woche angekündigten Kapitalerhöhung einen Bruttoerlös von rund 907 Millionen Euro an. Der Bezugspreis für die knapp 42,2 Millionen neuen Aktien sei auf 21,50 Euro festgesetzt worden, teilte die Gesellschaft am Mittwochabend mit.

Zunächst hatte sich Deutsche Wohnen beim Erlös ein Ziel von 875 bis 950 Millionen Euro gesteckt. Im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz sackte der Aktienkurs des Immobilienkonzerns um gut ein Prozent ab.

Bezugsverhältnis 7:1

Die neuen Aktien werden den Aktionären mit einem Bezugsverhältnis von 7:1 angeboten. Die Bezugsfrist läuft noch bis zum 3. Juni 2015. Der genaue Bruttoemissionserlös wird voraussichtlich im Laufe des 4. Juni 2015 feststehen.

Mit dem frischen Geld soll vor allem die Übernahme von 6500 mehrheitlich in Berlin befindlichen Wohneinheiten finanziert werden, die das Unternehmen vor einer Woche angekündigt hatte. Dafür muss Deutsche Wohnen rund 500 Millionen Euro auf den Tisch blättern. Durch den Zukauf, der im Wesentlichen bis Ende Juni abgeschlossen sein soll, steigt die Zahl der Immobilien auf etwas mehr als 155 000.

Auf Erfolgskurs

Einen großen Sprung hatte das Unternehmen mit dem 1,7 Milliarden Euro teuren Kauf des Konkurrenten GSW gemacht. Dadurch stieg die Zahl der Wohnungen um rund 60 000. Gescheitert ist das Unternehmen allerdings beim Versuch, den österreichischen Konkurrenten Conwert für 1,2 Milliarden Euro zu kaufen. Den Aktionären war der gebotene Preis zu niedrig, so dass nicht genügend Anteile angeboten wurden.

Seite zwei: Deutsche Wohnen will Verschuldungsgrad senken

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