Anzeige
Anzeige
14. Oktober 2015, 15:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen weist Vonovia-Angebot zurück

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will sich nicht vom Konkurrenten Vonovia übernehmen lassen und verfolgt stattdessen seine eigenen Pläne weiter.

Michael-Zahn-Deutsche-Wohnen1 in Deutsche Wohnen weist Vonovia-Angebot zurück

Deutsche Wohnen-Chef Michael Zahn

Vorstand und Aufsichtsrat halten die in Aussicht gestellte Prämie auf den letzten Schlusskurs der Aktie für “unattraktiv und inadäquat”, teilte Deutsche Wohnen am Mittwoch mit.

Sie reflektiere in keiner Weise das Wachstumspotenzial und die Qualität des Immobilienportfolios.

Deutsche Wohnen plant Übernahme der LEG Immobilien AG

Daher weise man den Vorstoß von Vonovia zurück und halte weiter an einer Übernahme des Konkurrenten LEG fest.

Die Nummer eins der Branche, Vonovia, hatte am Vormittag angekündigt, den zweitgrößten Anbieter Deutsche Wohnen für knapp neun Milliarden Euro kaufen zu wollen. Vonovia bietet den Aktionären von Deutsche Wohnen für elf Anteile 83,14 Euro in bar sowie sieben eigene Aktien.

Deutsche Wohnen befindet sich gerade selbst in einem Übernahmeprozess und will sich den Konkurrenten LEG Immobilien einverleiben.

Genau darauf zielt auch die Offerte von Vonovia ab. Diese gilt nämlich nur für den Fall, dass Deutsche Wohnen die Übernahme von LEG absagt. Doch an dem Zusammenschluss mit LEG will Deutsche Wohnen nach eigener Aussage festhalten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Deutsche Wohnen

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...