Anzeige
Anzeige
19. Juni 2015, 09:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Dr. Klein-Trendindikator: Hoher Preiszuwachs in München, moderater in Frankfurt

Die Immobilienpreise in Frankfurt, Stuttgart und München sind nach den Ergebnissen des Dr. Klein-Trendindikators Immobilien trotz des bereits hohen Preisniveaus weiter angestiegen.

Hauspreise-Muenchen in Dr. Klein-Trendindikator: Hoher Preiszuwachs in München, moderater in Frankfurt

Die Wohnungspreise in München legten innerhalb eines Jahres um fast elf Prozent zu.

Im ersten Quartal 2015 haben die Metropolregionen Frankfurt, Stuttgart und München einen weiteren Anstieg der Immobilienpreise erfahren, teilt der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein mit.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei eine deutliche Teuerung der Wohnungspreise vor allem in München (10,65 Prozent) und Stuttgart (8,34 Prozent) zu verzeichnen. In Frankfurt fiel der Zuwachs eher gering aus. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern sei der Preisanstieg zum Vorjahr dagegen in der Region Frankfurt (6,45 Prozent) am höchsten.

Insgesamt setzte sich die Immobilienpreisentwicklung laut Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) der Region Süd trotz des bereits bestehenden hohen Preisniveaus in allen drei Metropolregionen fort.

Frankfurt: Geringer Anstieg bei Eigentumswohnungen

Die Immobilienpreise in Frankfurt und Umgebung kletterten im ersten Quartal 2015 in allen Teilkategorien des DTI. Der Medianpreis für Alt- und Neubauwohnungen in der Mainmetropole erhöhte sich um knapp 100 Euro zum Vorquartal auf 2.647 Euro pro Quadratmeter.

Der Index für Eigentumswohnungen stieg leicht um 0,98 Zählerpunkte auf 115,89 Punkte. Zum Vorquartal verteuerten sich Wohnungen um 0,84 Prozent, zum Vorjahresquartal um 1,73 Prozent.

In der Preisentwicklung der Ein- und Zweifamilienhäuser verbucht die größte Stadt Hessens im ersten Quartal den stärksten Preiszuwachs im Vergleich der untersuchten Metropolregionen. Es ergeben sich Zuwächse von 1,67 Prozent zum Vorquartal und 6,45 Prozent zum Vorjahresquartal.

Trotz dieser Preiserhöhung liegt der Medianpreis (2.148 Euro pro Quadratmeter) weiterhin niedriger als in den Metropolregionen Stuttgart und München.

Stuttgart: Größter Preiszuwachs bei Wohnungen

In Stuttgart sind nach Angaben von Dr. Klein im Vergleich zum Vorjahresquartal die größten Preisbewegungen bei Wohnungen erkennbar. Innerhalb eines Jahres stiegen die Preise um 8,34 Prozent, zum Vorquartal um 1,45 Prozent. Der Medianwert erhöht sich von 2.123 Euro auf 2.206 Euro pro Quadratmeter.

Bei den Ein- und Zweifamilienhäuser ergebe sich mit minus 0,95 Prozent zum Vorquartal gar der einzige Rückgang dieser Erhebung. Auch zum Vorjahresquartal bleibe die Schwabenmetropole mit einem Zuwachs von 2,74 Prozent das Schlusslicht unter den südlichen Metropolregionen.

Der Medianwert für Ein- und Zweifamilienhäuser sei mit 2.262 Euro pro Quadratmeter jedoch immer noch der zweithöchste.

München fast doppelt so teuer wie Frankfurt und Stuttgart

München bleibt nach den Ergebnissen des DTI der teuerste Immobilienstandort Deutschlands. Mit einem Medianpreis für Wohnungen von 4.690 Euro pro Quadratmeter weist die Isarmetropole einen fast doppelt so hohen durchschnittlichen Kaufpreis auf wie die beiden anderen untersuchten Regionen.

Seite 2: Münchener Preise werden weiter wachsen

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...